Info-Veranstaltung: Was heißt Defender 2020 für uns?

Freitag, 20. März 2020 19.00 im Pavillon abgesagt wegen Schließung des Pavillons.

Zur Zeit findet in Europa das US-Manöver Defender 2020 mit Beteiligung von 16 NATO-Staaten, Finnland und Georgien statt. Wir merken wenig vom Manöver, die Panzer werden nachts über die Autobahn A2 transportiert. Trotzdem sollte das uns interessieren: es kostet nicht nur unser Geld – die Bundesregierung spricht von 2,5 Millionen Euro Kosten für Deutschland. Die Verlegung von 20.000 Gis über den Ozean kostet dazu Unmengen von Kerosin, Treibhausgasen und damit Klimaschäden, genau wie der Einsatz von Panzern, LKWs und anderem militärischen Gerät.
Vor allem aber kostet es Vertrauen, unsere internationalen Beziehungen werden gefährdet: ein Manöver von diesem ungeheurem Ausmass direkt an der russischen Grenze ist eine Provokation! Es bringt die Gefahr einer versehentlichen Eskalation und gefährdet damit unser Leben. Sicherheit für uns kann es nur mit Russland, nicht gegen Russland geben.

Kundgebung Seebrücke 8.2.2020

  • Rede am 8. 2. 2020
    Die Insel Lesbos – Ein Traum – Ein Trauma – eine Katastrophe

Das Camp Moria liegt auf der griechischen Insel Lesbos nahe der türkischen Küste. Lesbos: eine Trauminsel! Touristik, tolle Landschaft, Meer, Sonne!

Lesbos, eine Traumainsel.
Moria, eine Katastrophe.
In dem überfüllten Camp Moria für geflüchtete Menschen leben 13.000 Menschen. Ausgelegt war Moria für 3.000 Migrant*innen.

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Was ist Defender 2020?

Das US-Kriegsmanöver Defender 2020 sollten sich im Frühjahr in und durch Niedersachsen bewegen. 37.000 Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie Finnland und Georgien sollten mit ihrem Material von hier aus nach Polen und in die drei baltischen Länder Litauen, Lettland und Estland weiterverteilt werden. Aufgrund von Corona wurde das Manöver “eingefroren”, was nichts an der Gefährlichkeit solcher Aktivitäten ändert.

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Zum Konflikt USA-Iran

Stellungsnahme der DFG-VK
USA-Iran-Konflikt: Zeit für Deeskalation und Diplomatie!
Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) fordert ein Ende der kriegerischen Provokationen zwischen den USA und Iran. Am 3. Januar 2020 wurde der iranische General Qassem Soleimani am Flughafen von Bagdad auf direkten Befehl des US-Präsidenten Donald Trump durch eine US-Drohne getötet.

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Klima und Krieg

Die Schüler*innenbewegung Fridays for Future, der sich mittlerweile viele gesellschaftliche Gruppen angeschlossen haben, demonstriert uns seit einem Jahr Woche für Woche, wie groß ihre Besorgnis über den Klimawandel ist, dass sie eine wissenschaftlich begründete Angst vor der Zerstörung ihrer Zukunft hat und macht uns klar wie dringend notwendig eine Veränderung der Politik, wie auch unseres Verhaltens – privat und gesellschaftlich – ist, um ein Überleben auf diesem Planeten zu sichern.

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Petition: Klare Kante gegen Erdogans Angriffskrieg

Offener Brief an die Bundesregierung
Seit dem 9. Oktober 2019 führt der NATO-Staat Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Nord- und Ostsyrien. Die Angriffe der türkischen Armee und ihrer unter dem Feuerschutz von Leopard II-Panzern vorrückenden dschihadistischen Söldnertruppen dauern trotz der mit den USA und Russland vereinbarten Waffenstillstände unvermindert an. Dschihadistische Banden, darunter viele ehemalige Mitglieder des sog. Islamischen Staat (IS) und der Al Qaida, verschleppen und massakrieren Zivilisten, plündern Häuser und Läden in den besetzten Orten und verwüsten Kirchen. Gezielt wird zivile Infrastruktur zerstört, hunderte Zivilisten wurden getötet, hunderttausende Kurden und Araber, Christen, Muslime und Jesiden sind auf der Flucht.
Der US-Sonderbotschafter für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) William V. Roebuck warnt in einem Memo an das US-Außenministerium vor einer „ethnischen Säuberung“ durch den NATO-Staat Türkei. Ziel sei es, die kurdische Bevölkerung zu vertreiben, um arabische Flüchtlinge aus der Türkei in das Gebiet umzusiedeln. Auch den assyrisch-aramäischen und armenischen Christen – Nachfahren der Überlebenden des jungtürkischen Völkermordes von 1915/16 – droht die endgültige Vertreibung aus Nord- und Ostsyrien.
Die Bundesregierung hat selbst eingestanden, dass der Krieg der Türkei gegen Nordsyrien völkerrechtswidrig ist. Wir fordern von der Bundesregierung daher, es nicht nur bei hohlen Phrasen zu belassen, sondern endlich klare Kante gegen den türkischen Präsidenten Erdogan zu zeigen. Notwendig ist ein sofortiges und vollumfängliches Waffenembargo gegen die Türkei. Hermes-Bürgschaften für Türkei-Investitionen deutscher Unternehmen müssen eingefroren werden. Gegen die türkische Staatsführung müssen Sanktionen ergriffen werden. Wir erwarten zudem von der Bundesregierung, dass sie ihre Teilnahme an dem Syrien-Gipfel, zu dem die Türkei am Rande der NATO-Tagung am 3. und 4. Dezember in Großbritannien einlädt, absagt. Die Bundesregierung muss klipp und klar erklären, dass es von deutscher Seite keinerlei politische oder finanzielle Unterstützung für die türkischen Besatzungs-, Vertreibungs- und Umsiedlungspläne bezüglich Nordsyrien geben wird.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition unter:
http://change.org/p/angela-merkel-cdu-klare-kante-gegen-erdogans-angriffskrieg

Nächster Friday for Future: 29.11.2019

Die Fridays for Future Hannover rufen auf:
Am 29.11. ist es wieder soweit. Wir gehen erneut mit #ALLEN auf die Straße.Die nächste globale Demo startet um 12:30 Uhr am Opernplatz! Die Politik setzt immernoch keine nachhaltige Klimapolitik um, deshalb gehen erneut Menschen weltweit auf die Straße. Lasst uns diese Demo unglaublich riesig machen. Dafür brauchen wir eure Unterstützung!

Das Friedensbüro Hannover unterstützt ihr Anliegen unter dem Motto: Krieg ist der größte Klimakiller!

Flucht! Was hat das mit uns zu tun?

Sonntag, 1. Dezember 15.00 Pavillon
Veranstalter: Seebrücke, VEN (Verband Entwicklungspolitik Nds,), Friedensbüro Hannover, Nds entwickeln, DFG-VK

15.00 Vorträge zum Thema “Flucht & Fluchtursachen” mit Mathias Monroy, außerdem zu Aktivitäten und Zielen der Seebrücke sowie zu “Fluchtursachen im Globalen Rahmen”

17.00 Workshops
18.30 Markt der Möglichkeiten
20.30 Szenische Lesung “Seestern in Südtirol”

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