NEIN zur Rüstungsmesse 9.-12.März 2027 in Hannover

NEIN zur Rüstungsmesse 2027 in Hannover – skandalöse Missachtung der Ideen Majors for Peace

Im März 2027 soll Hannover Schauplatz von Kriegsgeräten und Kriegsindustrie sein. Die DSEI- Rüstungsmesse soll hier stattfinden. Hannover ist prominenter Vertreter (Lead City) der weltweiten Organisation der ‚Mayors for Peace‘. Die Majors for Peace haben sich dazu verpflichtet, eine Kultur des Friedens zu fördern, insbesondere mit der Verpflichtung, Atomwaffen zu überwinden. Durch die Rüstungsmesse gibt die Stadt Hannover den Firmen, die im Todes-Geschäft mit Atombomben Profite machen, eine Plattform.
Und wir fragen die Stadt Hannover, allen voran den Oberbürgermeister: Hannover soll nun eine Plattform für die Präsentation von Waffenproduzenten – sogar Produzenten von Atomwaffen? – sein. Wie passt das mit den Leitlinien von Majors for Peace zusammen?
Beginnt nicht Krieg dort, wo Waffen produziert und/oder auf Messen zum Handel angeboten werden? Durch die Rüstungsmesse wird Hannover ab 2027 mit Krieg und „Geschäfte-machen mit dem Tod“ in Zusammenhang gebracht. Das ist ein Imageschaden auf ganzer Linie und ein heftiger Tritt gegen die Ideale und Visionen der Majors for Peace. Hannover hat Hiroshima als Partnerstadt – eine Stadt, die Opfer eines Atombombenabwurfs ist. Was sagen die Einwohner:innen Hiroshimas dazu, dass ausgerechnet Hannover nun zum Ausrichter einer Rüstungs-/Kriegsmesse wird? Werden hier ggf. Waffen angeboten, die weitere Atombombenabwürfe ermöglichen?

Wir fordern die Stadt Hannover auf, dass unsere Stadt sich dem Frieden und nicht der Kriegsindustrie verpflichtet. Also ein klares NEIN zur Rüstungsmesse- hier und anderswo! Hannover muss den Schwerpunkt darauf legen, eine Stadt des Friedens und der friedlichen Völkerverständigung zu sein und zu bleiben! Nach den Major for Peace haben Sie sich dazu verpflichtet!

Im ersten Schritt können wir dagegen aktiv werden. Schreibt dem Oberbürgermeister eine Protest-Mail, gerne auch an die DeutscheMesse AG direkt.
Weitere Infos: https://www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/ruestungsmesse-dsei-hannover-verhindern.html 

Verschwörungstheorien

Uns wurde vorgeworfen, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Deshalb dokumentieren wir hier einen Artikel des ehem. UN-Diplomaten Michael von der Schulenburg, der eine Ausarbeitung von Hajo Funke und Ex-General Harald Kujat vorstellt, die genau belegt, wie nahe im März/ April 2022 der Frieden für die Ukraine gewesen wäre, wenn die Verhandlungen nicht über Boris Johnson gestoppt worden wären.

Im Westen geht die Sonne unter

Der gegenwärtige Krieg in der Ukraine offenbart den Niedergang Russlands als politische und militärische Weltmacht. Doch er ist auch ein Rückzugsgefecht des über Jahrhunderte hegemonialen Westens, wo in der neoliberalen Epoche wesentliche soziale, politische und ökonomische Regulationsmechanismen außer Funktion gesetzt wurden. Im Kontext dieser sozialen und ökonomischen Situation markiert der Krieg tatsächlich eine Zeitenwende, mit der die betroffenen Länder wesentliche Paradigmen des Neoliberalismus über Bord werfen und zunehmend auf einen Krisenmodus mit nur noch vordergründiger demokratischer Beteiligung umstellen.
Aus dieser Perspektive hat eine Diskussionsgruppe den folgenden Text entwickelt. Er setzt sich weniger mit dem akuten Kriegsgeschehen und auch nicht mit der Eskalation im Nahen Osten auseinander, sondern thematisiert die fortschreitende Krise des globalen Westens.
Der Beitrag kann hier heruntergeladen werden. Wer Kontakt mit der Autorengruppe wünscht, wende sich an frank.mannheim@gmx.de.

Die UNO – welchen Stellenwert hat sie heute, welchen könnte sie haben?

Am Dienstag 26.9. um 19.00, diesmal im Freizeitheim Linden (Windheimstr. 4, HSt Ungerstrasse) berichtete Heidemarie Dann vom Friedensbüro Hannover über die Entstehungsgeschichte der UNO, deren Bedeutung für das Zusammenwirken der Staaten rückblickend und in den derzeitigen weltweiten Krisen. Den Text ihres Vortrags findet man hier.

Dieser Tag ist der letzte Tag der Aktionswoche „Jetzt erst recht“ vom 21. – 26. September
von ICAN-Deutschland und ihrer Mitgliedsorganisationen.
Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt.“ wird mit einer Anzeige im
‚der Freitag’ am 21.9. auf die dringende Notwendigkeit der Abschaffung aller Atomwaffen aufmerksam machen. Text der Anzeige:
„Entweder schaffen wir die Atombomben ab oder die Bomben schaffen uns ab.
Beenden wir jetzt die existenzielle Gefahr eines Atomkrieges!
Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages auf, sich für den Beitritt Deutschlands zum
UN-Atomwaffenverbotsvertrag einzusetzen.“
Das Datum verknüpft den UN-Tag zur Abschaffung der Atomwaffen mit dem 60.
Jahrestag des Beitritts Deutschlands zu dieser weltweiten Organisation.

Grüße aus dem Heißen Hiroshima

Vor 78 Jahren wurde diese Stadt durch eine Atombombe dem Erdboden gleich gemacht. Mit diesem Ereignis begann die Möglichkeit, dass sich die Menschen selbst auslöschen kann.
Wir müssen mit dem Wissen leben, dass es gegen diese Waffe keinen Schutz geben kann! Jeder Mensch muss mit der Vorstellung, dass die Vernichtung der gesamten Menschheit denkbar, gewollt ist und sogar aus Versehen eine reale Bedrohung darstellt. Die einzige geringe Chance besteht darin, dass der politische Wille umgesetzt und der Atomwaffenverbotsvertrag von allen Staaten unterzeichnet und ratifiziert wird. Das muss unser Ziel sein!
Dafür müssen wir uns einsetzen .
(Heidemarie ist mit der offiziellen Delegation der Stadt Hannover anläßlich des 40 Jahrestags der Städtepartnerschaft in Hiroshima)

Auf zur Friedensdemo nach Munster 13. Mai

in die Herzkammer des deutschen Militarismus!

Ein norddeutsches Bündnis der Friedensbewegung rief auf:
Kommt am Samstag 13. Mai 2023 nach Munster
Die Redebeiträge kann man bei Radio Flora nachhören:
https://radioflora.de/samstag-13-mai-munster-demo-im-herz-des-deutschen-militarismus/ Dort gibt es auch einige Fotos.
Inzwischen ist auch ein Film verfügbar: https://youtu.be/YK7FGAU6OsU
Hier findet man den Flyer des Bündnisses.

Deutschland rüstet auf! Und das nicht zu knapp – 100 Mrd. € Schulden sind erstmal dafür vorgesehen. Deutschland mischt sich wieder militärisch ein! Große militärische Einrichtungen liegen versteckt in Wäldern fern der großen Städte.

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Ostermarsch 2022: Kriege töten. Rüstung zerstört und macht arm. Nur Verhandeln bringt Frieden.

Ostersamstag, 16. April 2022
Die Beiträge des diesjährigen Ostermarsches sind bei Radio Flora nachzuhören:

Der Angriff der russischen Armee auf die Ukraine ist nicht zu entschuldigen. Wir verurteilen ihn energisch – genau wie alle anderen Kriege z.B. im Jemen.
Die Empörung über den Angriff auf ukrainische Städte, auf Zivilisten ist groß und berechtigt. Es gab in Hannover mehrere große Kundgebungen und Demonstrationen gegen diesen Krieg.

Als Friedensbewegung fühlen wir uns in unserem Mahnen seit den 60ger Jahren bestätigt. Krieg ist keine Lösung für irgendwelche Probleme.

  • Krieg tötet Menschen und traumatisiert Generationen, zugleich wird die Umwelt massiv geschädigt. Der Ukraine-Krieg zeigt das erneut. Auch werden durch jede Kriegsvorbereitung, die Produktion und den Export von Rüstungsgütern menschliche und natürliche Ressourcen verschwendet und die Klimakrise verstärkt.
  • Die Milliarden, die jetzt zur Aufrüstung bereitgestellt werden sollen, fehlen u.a. für das Gesundheitswesen, eine soziale Absicherung, für den Bildungsbereich und für die Umstellung auf ein weniger klimaschädliches Wirtschaften. Ebenso dringend werden Gelder zur Versorgung von Geflüchteten und von hungernden Menschen in kriegszerstörten Ländern benötigt. Einzig Deutschlands Waffenfirmen wie z.B. Rheinmetall werden vom Krieg profitieren.
  • Atomare Bewaffnung dient nicht dem Frieden, sondern bringt uns eher an den Rand eines Atomkrieges. Deshalb fordern wir die Unterzeichnung und Umsetzung des Atomwaffen-Verbotsvertrags, der am 21. Januar 2021 Gültigkeit erlangt hat. Wir lehnen die Nukleare Teilhabe Deutschlands ab. Mitteleuropa wird durch eine weitere Stationierung von Atombomben in der Eifel zum potentiellen Ziel eines atomaren Angriffs. Deshalb brauchen wir auch keine neuen Atombomber, die zum Transport eben dieser Waffen benötigt werden.
  • Rüstungsexporte fördern kriegerische Auseinandersetzungen in und zwischen den Ländern des Globalen Südens. Rüstungsausgaben verstärken soziale Probleme. Diese und die ungerechten Wirtschaftsbeziehungen sind auch Gründe für Fluchtbewegungen, die – je nach Herkunft – mit unterschiedlichen Maßstäben bewertet werden.
  • Der Krieg lässt sich nicht mit noch mehr Waffen beenden.
    Um einen Ausweg aus dem militärisch zugespitzten Konflikt zu finden, sind andere Lösungsansätze zwingend erforderlich. Kluge Überlegungen dafür gibt es, sie müssten nur umgesetzt werden.
    • Gewaltloser ziviler Widerstand
    • Deeskalation der Gewaltspirale
    • Internationale Vermittlung
    • Europäische Friedens- und Sicherheitsordnung.
      Die Initiative Sicherheit Neu Denken gibt wertvolle Anregungen www.sicherheitneudenken.de

Unterstützende Gruppen und Organisationen des Ostermarsches 2022
• Friedensbüro Hannover e.V.
• Hiroshima-Bündnis Hannover
• Frauen in Schwarz
• ver.di-Ortsverein Hannover
• Demokratie in Bewegung Landesverband Niedersachsen
• attac Hannover
• Aufstehen für den Frieden Hannover
• DIDF Hannover (Föderation demokratischer Arbeitervereine e.V.) und DIDF-Jugend
• Initiative „Kein Militär mehr“
• Ökumenisches und Interreligiöses Friedensgebet
• Die Linke. Region Hannover
• Naturfreunde Niedersachsen
• AK Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der ev. Kirchen in Niedersachsen
• Christians for Future Regionalgruppe Hannover

Unser Flugblatt: und die Rückseite

Truppenübungsplatz Bergen

Wer den Vortrag von Charly
Truppenübungsplatz Bergen – zu seiner Bedeutung und zum Stand der regionalen Widerstandsbewegung.
beim Friepol AK am 11.1. verpasst hat, kann sich den Film des verdi-AK Frieden bei youtube ansehen:
https://youtu.be/na43cBbdaME

Von Europas größtem Truppenübungsplatz zwischen Bergen und Bad Fallingbostel ging schon immer viel Krieg aus – beginnend mit dem Überfall auf die Sowjetunion. 50.000 gefangene Rotarmisten sind hier ermordet worden. Bis heute trainieren hier NATO-Armeen für Kriege in aller Welt. Die Menschen in den bewohnten Dörfern des TrÜbPlatz haben keine kommunalen Rechte und ihre Häuser gehören alle dem Staat. Und der setzt seine Politik des Verkommen-lassens und Abreißens fort. Gewerkschaften fordern seit Jahren eine soziale, ökologische, nicht-militärische Wirtschaftsstruktur und die Initiative Biosphärengebiet weiß wie das geht.

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