30. Friedensratschlag in Kassel

Am 9. und 10.12.23 wird im Philipp-Scheidemann-Haus in Kassel die gesamte Bandbreite friedenspolitischer Fragen diskutiert, zwecks Orientierungshilfen und persönlichem Austausch.
Ankündigung und genaue Informationen findet man auf der Homepage Anmeldung wird gewünscht unter der Mailadresse anmeldung@friedensratschlag.de, damit sie organisatorische Planungssicherheit haben.

Der Friedensratschlag wird vier aktuelle Schwerpunkte haben:
– Ukrainekrieg: Diplomatische Initiativen und der globale Kontext
– Rüstungsausgaben im Bundeshaushalt versus Sozialausgaben
– Militarisierung im Inneren
– Krieg im Nahen Osten und globale Eskalationsrisiken
Beispielsweise werden sich allein vier Workshops mit den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten befassen.
Im Abschlussplenum werden wir eine internationale Besetzung haben, um den aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden.

Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten

Samstag, 25.11.23 Demo der bundesweiten Friedensbewegung in Berlin
Hier findet ihr 96 Fotos von der Kundgebung und der Demo.
Auf der Internetseite sind die Videos der Reden eingestellt, um sie nochmal nachhören zu können (erste sind weiter unten).
Der RBB berichtete erstaunlich objektiv und informativ – im Gegensatz zur Tagesschau.
Und es gibt einen eindrucksvollen Film aus Hamburger Sicht, auch mit Interviews von Demonstrierenden.
05:04 Reiner Braun (IPB)
07:57 Sahra Wagenknecht
17:29 Gabriele Krone-Schmalz (Journalistin und Publizistin)
28:04 Michael von der Schulenburg (ex Diplomat OSZE und UN)
33:06 Michael Müller (Naturfreunde Deutschlands)
39:57 Ates Gürpinar (Die Linke)

.Aus dem Aufruf: Wir fordern von der Bundesregierung ein Ende der ungehemmten Aufrüstung sowie eine sofortige Vermittlung für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen. Sie muss eigene diplomatische Initiativen entwickeln und bestehende Friedensvorschläge unterstützen – besonders die des globalen Südens.
Es gibt keinen Grund, sich von der Entspannungspolitik zu distanzieren. Das Versagen liegt vielmehr darin, dass sie 1990 nicht zur Leitidee des neuen Europas weiterentwickelt wurde. Wir treten ein für eine neue Entspannungspolitik und für Rüstungskontrolle und Abrüstung.
 Die Waffen müssen schweigen. Verhandlungen und Diplomatie sind das Gebot der Stunde.
 Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie.
 Abrüstung! Ausgaben für das Militär senken, Milliarden in soziale Ausgaben investieren.
Wir wollen eine soziale, ökologische und demokratische Bundesrepublik Deutschland als Teil einer gerechten Weltordnung ohne Krieg, Hunger und Ausbeutung.

Der vollständige Aufruf zur Demo ist hier zu finden

Friedensdekade 2023: Ermutigung in finsteren Zeiten – über Erfolge und Chancen gewaltfreier, sozialer Aufstände

Gemeinsam mit dem Friedensbüro Hannover lädt die Reformierte Gemeinde zu einer Vortragsveranstaltung im Rahmen der diesjährigen Friedensdekade ein.
Am Donnerstag, 16. November, um 19 Uhr im Ev.-Ref. Gemeindehaus, Lavesallee 4 stellt der Friedensaktivist und Trainer für gewaltfreies Handeln Jan Stehn die neuen Studien der amerikanischen Politikwissenschaftlerin Erica Chenoweth zum Thema gewaltfreier Widerstand vor und lädt zum Gespräch ein.

Jan Stehn, 66 Jahre, ist engagiert in der Kampagne „Wehrhaft ohne Waffen“, die sich für Soziale Verteidigung einsetzt. Er koordinierte auf den evangelischen Kirchentagen Aktivitäten von christlichen Friedensgruppen. Er äußert sich:

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„Frieden in Zeiten globaler Unordnung“

Mittwoch, 15.11.23 um 19:00 in der Matthäus-Kirche Wöhlerstr. 55: Podiumsdiskussion im Rahmen der Ökum. Friedensdekade mit Dr. Claudia Baumgart-Ochse, Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt, Dr. Inga Luther, Verein OWEN e.V. und Women’s Initiative for Sustainable Peace and Democracy und Andreas Zumach, freier Journalist und Buchautor

Statt Friedenspol AK: Jahreshauptversammlung

Am Dienstag, 7. Nov. treffen sich um 19.00 Mitglieder und Interessenten des Friedensbüros im Haus der Jugend zur Jahreshauptversammlung des Friedensbüros (Der Pavillon hatte diesmal keinen Raum für uns).
Außer den Formalien eines e.V. (Berichte, Neuwahlen) werden wir auch das Thema Palästina und Israel – Explosion in Gaza diskutieren.

3. Okt. – Tag der deutschen Einheit

Von bundesweiten Friedenskräften wurde dazu aufgerufen, den 3.Okt. zum Protesttag gegen Militarismus und Krieg zu machen, auch im Gedenken an die Abmachungen, die zur deutschen Einheit führten – der Aufruf ist hier zu finden:

https://nie-wieder-krieg.org/2023/07/29/aufruf-zum-dezentralen-aktionstag-der-friedensbewegung-am-3-oktober-2023/.

Das Hamburger Forum ruft deshalb zu einer Demo in Hamburg (3.10.23 – 13 h Bhf Altona) auf
https://www.hamburgerforum.org/seite/364926/friedenspolitische-termine-in-hamburg.html. Wenn jemand teilnehmen möchte: wir fahren mit dem Zug 9:40 vom Hbf, dafür treffen wir uns um 9:20 am Fahrstuhl zu Gl. 4, so können wir sehen, wer noch eine Fahrkarte braucht – gemeinsam ist billiger.

Die zusammenarbeitenden Gruppen der Norddeutschen Friedensbewegung haben einen etwas anderen Aufruf – aber mit demselben Ziel:

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