„Ernstfall Frieden“! Ein langer Weg für Europa?

Freitag, den 14. November 2025 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden
Vortrag und Diskussion mit Dr. Petra Erler

Der lange Weg zum Krieg: Russland, die Ukraine und der Westen – Eskalation statt Entspannung.“ ist der Titel des Buches von Petra Erler und Günter Verheugen, das eindringlich vor weiteren Eskalationen dieses Krieges warnt.
Dr. Petra Erler war Staatssekretärin in der letzten, demokratischen DDR-Regierung, dann Vertreterin des Landes Brandenburg in Bonn, schließlich Kabinettschefin von Günter Verheugen, der u.a. als Vizepräsident der europäischen Kommission tätig war.
Das Buch zeigt die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges. Es ist auf „Kriegslügen beider Seiten“ gestoßen und wendet sich gegen eine „beängstigende Einheitsfront von Meinungsführern“.
Frau Dr. Erler fordert die Rückkehr zur Dialogbereitschaft, und zu vertrauensbildenden Maßnahmen:
„Die Entspannung ist kein gescheitertes Konzept! Gescheitert ist vielmehr eine Politik, die glaubt, auf Entspannung verzichten zu können und es notfalls auch auf einen Krieg ankommen zu lassen.“
Die Auseinandersetzung darüber muss und kann hier geführt werden – zur Sicherung unseres Überlebens!

Die Welt im Umbruch

Der Junge-Welt-Leserkreis lädt ein zum Vortrag von Jörg Kronauer am Freitag, 21. November um 19 h im Freizeitheim Linden, natürlich mit anschließender Diskussion.

BRICS und deren Verhältnis zur UN – Wie hat sich die Welt verändert?

Unser Friedenspol. AK wird am Dienstag, 7.10.25 um 19 h im Pavillon in Blick auf den 80. Jahrestag der UNO einen Vortrag von Stephan Ossenkopp, Autor des Buches „Die Multipolare Welt – mit oder gegen den Westen?“ anbieten.
Mit dem unaufhaltsamen Aufstieg der BRICS-Staaten ist eine neue multipolare Ordnung entstanden. Der Globale Süden will sämtliche Folgen von Kolonialismus und Unterentwicklung hinter sich lassen. Dabei spielen die UN-Charta und die für alle gültigen Grundrechte eine zentrale Rolle.
Diese Veränderungen scheinen den Hintergrund für Kriegsgefahr zu bilden. Deutschland und andere westliche Länder sollten dagegen dringend die Kooperation suchen, statt darin eine Gefahr zu sehen. Im Gegenteil, hierin liegt eine Chance für dauerhaften Frieden durch gemeinsame Entwicklung und Sicherheit.

3. Oktober bundesweite Demo in Berlin: ‚Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!‘

Für den 3. Oktober riefen die Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!‘ sowie weitere Gruppen aus der Friedensbewegung (darunter zum Beispiel Pax Christi, IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und noch einige weitere Zusammenhänge) zu einer bundesweiten Großdemonstration auf, die parallel in Berlin und in Stuttgart stattgefunden hat, mit 20.000 Teilnehmern in Berlin und 15.000 in Stuttgart. Den gemeinsamen Aufruf findet ihr hier.
Wir waren mehr als 140 aus Hannover, in zwei Bussen und noch viele privat. Und es waren sehr viele junge Menschen dabei,das gbit Hoffnung.

1. September: Anti-Kriegstag

Der 1.September wird in Gedenken an den Angriff Deutschlands auf Polen als Anti-Kriegstag begangen.
Die IG Metall gestaltet ab 16 h das Gedenken am Maschsee-Mahnmal.
Um 17:00h findet in der Aegikirche die Veranstaltung des DGB statt. Begrüßung: Stefan Drechsler, Redebeitrag: Helga Schwitzer. Musikalisch wird diese Veranstaltung vom DGB-Chor begleitet.
Hier der Aufruf des DGB zum Anti-Kriegstag.

Di 2.9.25: Zivil-militärische Zusammenarbeit – was kommt da auf uns zu?

Der Friedenspolitische AK des Friedensbüros beschäftigt sich
am Dienstag 02.09.2025 um 19.00 Uhr im Pavillon, Raschplatz, mit dem Thema:
Zivil-militärische Zusammenarbeit – was kommt da auf uns zu?
Dazu hatte der vorige Bundestag ein „Grünbuch“ ausgearbietet. Unser Referent, der Journalist Daniel Lücking war als Mitarbeiter der Linke-Bundestagsfraktion daran beteiligt und kann uns über Inhalt und Hintergründe informieren. Wer sich vorbereiten möchte, dem steht hier das Grünbuch zur Verfügung.

Geht von Deutschland und Europa eine Kriegsgefahr aus?

Am Samstag, 16.08.2025 um 12:00 spricht Reiner Braun im Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestraße 100 zu diesem Thema (Eine Veranstaltung der Initiative Was tun).
Zur Diskussion steht, wie wir die Friedensbewegung gegen die Kriegsgefahr und die Militarisierung in Niedersachsen in die notwendige Breite entwickeln, um von hier aus die Demo am 3.10. in Berlin (und Stuttgart) vorzubereiten, damit diese zur dringend notwendigen Größe anwächst.
Eine politische Einordnung zu finden ist notwendig, inwieweit die neue Doktrin der reinen Abschreckung durch Stärke – ohne den komplementären Teil der Diplomatie wie im Harmel-Bericht festgelegt – aus dem Ruder laufen könnte. Oder aber, ob es sogar von Seiten der Regierungen Europas in der NATO sogar ein Interesse gibt,  aus dem andauernden Stellvertreter-Ukrainekrieg einen direkten Krieg gegen Russland zu starten. Eine militärische Übermacht dafür gäbe es ja bereits ohne das US-Militär.
Aktuelle Entwicklungen der Kriege in Gaza/Westasien und in der Ukraine/Russland werden in der Veranstaltung sicher eine wichtige Rolle spielen.

5. August Gedenken an den Atombomben-Abwurf auf Hiroshima

GEDENKHAIN AUF DER BULT um 20:00 Uhr
Am Vorabend zum  80. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima lädt das Hiroshima-Bündnis Hannover zum Hiroshima-Hain ein.
Das diesjährige Thema unserer Gedenkveranstaltung lautet
80 Jahre und das endlose Leid der Hibakushas
begleitet mit einem künstlerischen Beitrag: Klangperformance von Jonas Surel und Holger Kirleis
Hibakushas sollen an diesem Abend im Mittelpunkt stehen und über eine Mitmachaktion zum Thema Frieden zu Wort kommen. Außerdem werden Informationen zur dringenden Notwendigkeit der Umsetzung des Atomwaffenverbotsvertrages mitgeteilt. Im Verlauf des Abends werden Kerzen aufgestellt, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern.
Den Redebeitrag und die Kommentare der Teilnehmer findet ihr hier

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