„Es reicht nicht! Zusammen für mehr Geld und weniger Sorgen“ – Protest gegen Sozialabbau am 16. Dezember

Für Dienstag, den 16.12. um 18 h ruft verdi in der Goseriede in einem Bündnis von etwa 18 Organisationen zu Sozialprotesten gegen die vielfältigen Kürzungen bei Sozialem, Bildung, Gesundheit, Klimaschutz usw. auf. Im Anschluss sind alle noch ins verdi-Haus eingeladen, um sich genauer zu den verschiedenen Problemen zu informieren und sich so untereinander besser kennenzulernen.
Das Friedensbüro weist darauf hin, dass diese Kürzungen immer mit „Sparzwang“ begründet werden. Wenn die Bundesregierung aber vorhat, 5 % des BIP = etwa 40-45 % des Bundeshaushalts für Rüstung auszugeben, ist dieser Sparzwang hausgemacht! Das betrifft jeden!

IPPNW-Ausstellung „Hiroshima – Nagasaki“

Ausstellung in der VHS, Burgstraße 1 vom 22.10. – 28.11.25
Veranstalter: Hiroshima-Bündnis Hannover und Friedensbüro Hannover e.V.

Die Ausstellung erinnert an die Atombombenabwürfe und ihre grausamen, bis heute spürbaren Folgen. Außer den akuten und langfristigen Folgen für die Betroffenen beleuchtet die Ausstellung weitere Aspekte des Themas Atomwaffen: von den Auswirkungen der weltweiten Atomtests, über die globalen Folgen eines Atomkriegs, bis zur aktuellen weltweiten nuklearen Aufrüstung und dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

Wieso „Erstschlagfähig“? Die Kampagne gegen neue Mittelstreckenwaffen in Deutschland

Das Thema des Friedenspolitischen Arbeitkreises am 11. November 2025 um 19 Uhr im Pavillon soll die Vorstellung und das Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig“ sein.
Es geht darum, den Sachstand zu den geplanten Stationierungen aufzuzeigen und den Protest für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen zu stärken.
Unser Ziel ist es, möglichst breite und bundesweite Proteste gegen die geplante Stationierung landgestützter US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland zu aufzubauen und zu bündeln. Wir wollen an dem Abend über die Risiken und Gefahren der Stationierung aufklären und so die dringend nötige Debatte lostreten, vor der sich der damalige Bundeskanzler seit der Ankündigung der Stationierung im Juli 2024 drückte.
Gemeinsam fordern wir:
– Dialog statt Aufrüstung: Wiederaufnahme von Verhandlungen über Rüstungskontrolle und (nukleare) Abrüstung (z.B. für ein multilaterales Folgeabkommen zum INF-Vertrag)
– Stopp der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckensysteme in Deutschland!
– Abbruch der Pläne zum Kauf und zur Entwicklung eigener europäischer Hyperschallwaffen und Marschflugkörper, an denen Deutschland sich beteiligen will!
– Neue Initiativen für gemeinsame Sicherheit und Zusammenarbeit und die langfristige Vision einer neuen Friedensordnung in Europa!

„Ernstfall Frieden“! Ein langer Weg für Europa?

Freitag, den 14. November 2025 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden
Vortrag und Diskussion mit Dr. Petra Erler

Der lange Weg zum Krieg: Russland, die Ukraine und der Westen – Eskalation statt Entspannung.“ ist der Titel des Buches von Petra Erler und Günter Verheugen, das eindringlich vor weiteren Eskalationen dieses Krieges warnt.
Dr. Petra Erler war Staatssekretärin in der letzten, demokratischen DDR-Regierung, dann Vertreterin des Landes Brandenburg in Bonn, schließlich Kabinettschefin von Günter Verheugen, der u.a. als Vizepräsident der europäischen Kommission tätig war.
Das Buch zeigt die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges. Es ist auf „Kriegslügen beider Seiten“ gestoßen und wendet sich gegen eine „beängstigende Einheitsfront von Meinungsführern“.
Frau Dr. Erler fordert die Rückkehr zur Dialogbereitschaft, und zu vertrauensbildenden Maßnahmen:
„Die Entspannung ist kein gescheitertes Konzept! Gescheitert ist vielmehr eine Politik, die glaubt, auf Entspannung verzichten zu können und es notfalls auch auf einen Krieg ankommen zu lassen.“
Die Auseinandersetzung darüber muss und kann hier geführt werden – zur Sicherung unseres Überlebens!

Die Welt im Umbruch

Der Junge-Welt-Leserkreis lädt ein zum Vortrag von Jörg Kronauer am Freitag, 21. November um 19 h im Freizeitheim Linden, natürlich mit anschließender Diskussion.

BRICS und deren Verhältnis zur UN – Wie hat sich die Welt verändert?

Unser Friedenspol. AK wird am Dienstag, 7.10.25 um 19 h im Pavillon in Blick auf den 80. Jahrestag der UNO einen Vortrag von Stephan Ossenkopp, Autor des Buches „Die Multipolare Welt – mit oder gegen den Westen?“ anbieten.
Mit dem unaufhaltsamen Aufstieg der BRICS-Staaten ist eine neue multipolare Ordnung entstanden. Der Globale Süden will sämtliche Folgen von Kolonialismus und Unterentwicklung hinter sich lassen. Dabei spielen die UN-Charta und die für alle gültigen Grundrechte eine zentrale Rolle.
Diese Veränderungen scheinen den Hintergrund für Kriegsgefahr zu bilden. Deutschland und andere westliche Länder sollten dagegen dringend die Kooperation suchen, statt darin eine Gefahr zu sehen. Im Gegenteil, hierin liegt eine Chance für dauerhaften Frieden durch gemeinsame Entwicklung und Sicherheit.

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