Der 1. Mai ist unser Feiertag

Der 1. Mai ist der Feiertag der Arbeitenden Menschen. Dabei ist uns wichtig: Sind nicht die Arbeitenden diejenigen, die das Hauptinteresse am Frieden haben? Die nicht vom Krieg (und den Kriegsvorbereitungen, dem Kriegstüchtig-machen) profitieren wie Rheinmetall, Hensoldt u.a.? Sondern darunter leiden: „Den Krieg liefern die Reichen – die einfachen Menschen die Leichen“. Und auch die heutigen Vorbereitungen lassen uns leiden: wenn jetzt massiv am Gesundheitswesen gekürzt wird, wenn unsere Schulen vergammeln und die Jugendlichen dann wieder „zum Bund“ sollen.
Deshalb sind wir wieder mit unserem Stand auf dem Platz an der Goseriede dabei und freuen uns über interessante Gespräche. Wir hoffen, daß wir es auch nachmittags noch zum Faustgelände schaffen können.

Friedenspol. AK Di 5. Mai

Beim Friedenspolitischen AK am Di 5.5. um 19.00 im Pavillon wollen wir uns über „Neues aus der Friedensarbeit“ unterhalten. Die vielen Vorarbeiten zum Ostermarsch haben viel Kraft gekostet – deshalb müssen wir mal einhalten und uns über Themen und Prioritäten für das Jahr verständigen.

4. April Ostermarsch 2026: Für eine ZUKUNFT in FRIEDEN

Der Ostermarsch Hannover startet am Ostersamstag, 4. April um 11 h in der Aegidienkirche mit der Pastorin Klara Butting. Nach einem Demozug durch die Stadt treffen wir uns etwa um 13 h auf dem Bahnhofsvorplatz zu Musik der Peace Development Crew und Redebeiträgen, die teilnehmenden Gruppen laden mit Infoständen zum Gespräch ein.
Den Flyer mit dem Aufruf und den unterstützenden Gruppen findet ihr hier. Dazu gekommen als Unterstützer sind das BSW Hannover und die Initiative „Kein Krieg mehr“.

Wer leider nicht teilnehmen konnte oder wer die Beiträge nochmal in Ruhe anhören will, findet die Dokumentation bei Radio Flora: Ostermarsch Hannover 2026, “ Für eine Zukunft in Frieden“ – radio flora

Schulstreik gegen Wehrpflicht

Nach der eindrucksvollen Demo am 5.3. soll die nächste Aktion am 8.5. folgen.
Unsere Mahnwache hat die Forderung der Jugend natürlich unterstützt! Hier unser Flugblatt dazu:
Kriegstüchtig? Nein Danke! Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht 

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7.4.26 Drohnen und KI in der Kriegsführung

Am Dienstag, 7. April findet unser Friedenspolitscher AK um 19 h ausnahmsweise im FZH Vahrenwald  Vahrenwalder Str. 92 statt. Frau Prof. Dr. Jutta Weber (Technikforscherin, Uni Paderborn) spricht zu diesen neuen Aspekten moderner Kriegsführung. Ihre Schwerpunkte: Human-Computer Interaction: Forschung in den Bereichen KI (Machine Learning), Robotik (Drohnen, soziale Robotik, autonome Fahrzeuge) und Informatik. Drohnenkriegsführung & Überwachung: Soziokulturelle, politische und mediale Dimensionen KI-basierter sowie autonomer Waffensysteme.
Den Flyer findet ihr hier.

NEIN zur Rüstungsmesse 9.-12.März 2027 in Hannover

NEIN zur Rüstungsmesse 2027 in Hannover – skandalöse Missachtung der Ideen Majors for Peace

Im März 2027 soll Hannover Schauplatz von Kriegsgeräten und Kriegsindustrie sein. Die DSEI- Rüstungsmesse soll hier stattfinden. Hannover ist prominenter Vertreter (Lead City) der weltweiten Organisation der ‚Mayors for Peace‘. Die Majors for Peace haben sich dazu verpflichtet, eine Kultur des Friedens zu fördern, insbesondere mit der Verpflichtung, Atomwaffen zu überwinden. Durch die Rüstungsmesse gibt die Stadt Hannover den Firmen, die im Todes-Geschäft mit Atombomben Profite machen, eine Plattform.
Und wir fragen die Stadt Hannover, allen voran den Oberbürgermeister: Hannover soll nun eine Plattform für die Präsentation von Waffen – sogar Atomwaffen? – sein. Wie passt das mit den Leitlinien von Majors for Peace zusammen?
Beginnt nicht Krieg dort, wo Waffen produziert und/oder auf Messen zum Handel angeboten werden? Durch die Rüstungsmesse wird Hannover ab 2027 mit Krieg und „Geschäftemachen mit dem Tod“ in Zusammenhang gebracht. Das ist ein Imageschaden auf ganzer Linie und ein heftiger Tritt gegen die Ideale und Visionen der Majors for Peace. Hannover hat Hirsoshima als Partnerstadt – eine Stadt, die Opfer eines Atombombenabwurfs ist. Was sagen die Einwohner:innen Hiroshimas dazu, dass ausgerechnet Hannover nun zum Ausrichter einer Rüstungs-/Kriegsmesse wird? Werden hier ggf. Waffen angeboten, die weitere Atombombenabwürfe ermöglichen?

Wir fordern die Stadt Hannover auf, dass unsere Stadt sich dem Frieden und nicht der Kriegsindustrie verpflichtet. Also ein klares NEIN zur Rüstungsmesse- hier und anderswo! Hannover muss den Schwerpunkt darauf legen, eine Stadt des Friedens und der friedlichen Völkerverständigung zu sein und zu bleiben! Nach den Major for Peace haben Sie sich dazu verpflichtet!

Im ersten Schritt können wir dagegen aktiv werden. Schreibt dem Oberbürgermeister eine Protest-Mail, gerne auch an die DeutscheMesse AG direkt.
Weitere Infos: https://www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/ruestungsmesse-dsei-hannover-verhindern.html 

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