Am 23. Mai: Pfingstwanderung für den Frieden

Wie in den vergangenen Jahren, laden die Friedensinitiative Völksen und die Linke Calenberger Land für Samstag, den 23. Mai zur Pfingstwanderung ein. Treffpunkt ist um 10 h in Springe Am Markt. Dann geht es unter dem Motto „Lieber für den Frieden wandern als in den Krieg marschieren!“ geht es dann nach Völksen, wo wir im Dorfgemeinschaftshaus gemeinsam essen.

Vortragsreihe zum Geschichtsrevisionismus

Anläßlich des Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion am 21.6. veranstalten das Projekt moderner Sozialismus Hannover, der Junge Welt- Lesekreis, der Arbeitskreis Regionalgeschichte und die VVN BdA Niedersachsen eine Veranstaltungsreihe zur Verfälschung der Geschichte:
Mittwoch, 10.6.2026 19 Uhr: Geschichtsrevisionismus in der BRD und EU nach 1990-
Von der antifaschistischen Koalition zur Totalitarismus-theoretischen Umdeutung des 2. Weltkriegs
Donnerstag, 18.6.2026 19 Uhr
Geschichtsrevisionismus in der Ukraine Mit: Susann Witt-Stahl
Donnerstag 25.6.2026 19 Uhr
Die Bundeswehr in Litauen und die Region Hannover – „Vergessene“ Militärgeschichte und der Dritte Weltkrieg.
Veranstaltungsort ist jeweils das Freizeitheim Linden, Winheimstr.1.

Ächtung von Atomwaffen – 30 Jahre IGH-Gutachten

Am 20.+21. Juni veranstaltet IALANA (Juristen gegen Atomwaffen) gemeinsam mit IPPNW und IPB im Pavillon eine Tagung zum IGH-Gutachten, das 1996 feststellte, daß Atomwaffen nicht einsetzbar und deswegen geächtet sind.
Am Samstag 20.6. gibt es dazu um 18 h 2 Filme über die Spuren Atomarer Gewalt.
Am Sonntag 21.6. beschäftigt sich die Tagung von 12-17 h mit der Frage, ob die Ächtung von Atomwaffen wie im IGH-Gutachten heute noch aktuell ist. Um Anmeldung unter ialana.de/igh-30 wird gebeten.

23. Juni: Was hat die Militarisierung im Gesundheitswesen mit mir zu tun?

Am Dienstag, 23. Juni um 19.00 im Pavillon bietet die Regional-Gruppe der IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) einen Vortrag dazu an, wie schon heute die Einrichtungen des Gesundheitswesens in die „Verteidigungs“planungen einbezogen werden. Sie erinnern daran, daß ihr alter Satz: „Wir werden euch nicht helfen können!“ auch heute noch Gültigkeit hat: Im Kriegsfall hätten militärische Bedürfnisse Vorrang vor der Versorgung der Zivilbevölkerung. Diese Planungen sollen dazu dienen, uns das Gefühl geben: „Für alles ist vorgesorgt. Das Gegenteil ist richtig: sie müssen unseren Widerstand hervorrufen.

Der 1. Mai ist unser Feiertag

Der 1. Mai ist der Feiertag der Arbeitenden Menschen. Dabei ist uns wichtig: Sind nicht die Arbeitenden diejenigen, die das Hauptinteresse am Frieden haben? Die nicht vom Krieg (und den Kriegsvorbereitungen, dem Kriegstüchtig-machen) profitieren wie Rheinmetall, Hensoldt u.a.? Sondern darunter leiden: „Den Krieg liefern die Reichen – die einfachen Menschen die Leichen“. Und auch die heutigen Vorbereitungen lassen uns leiden: wenn jetzt massiv am Gesundheitswesen gekürzt wird, wenn unsere Schulen vergammeln und die Jugendlichen dann wieder „zum Bund“ sollen.
Deshalb sind wir wieder mit unserem Stand auf dem Platz an der Goseriede dabei und freuen uns über interessante Gespräche. Wir hoffen, daß wir es auch nachmittags noch zum Faustgelände schaffen können.

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