Klimastreik in Hannover

Die Fridays for Future haben aufgerufen:
Am 24.09. ist der globale Klimastreik in Hannover. Bei uns geht es um 14:30 Uhr am Opernplatz los!

Das Friedensbüro Hannover unterstützt die Fridays (sowie: Students, Parents, Scientists usw.) for Future und engagiert sich mit ihnen, weil Krieg der größte Klimakiller ist

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Lebenslaute – klassische Musik und politische Aktion

Friedenspolitischer Arbeitskreis am Dienstag, d. 7. September um 19 Uhr im Pavillon
(Im Pavillon gilt 3G: getestet – geimpft – genesen)
mit Lieselotte Kirstein-Mätzold und weiteren Teilnehmenden von Lebenslaute

  • Was bedeuten basisdemokratische Abstimmungen bei Lebenslaute?-
  • Was bedeutet Ziviler Ungehorsam bei Lebenslaute, veranschaulicht an verschiedenen Beispielen, vor allem an der jüngsten Aktion im Kohleabbau im Garzweiler II vom 10. – 16. August 2021?
  • Verschiedene musikalische Beispiele mit politischen Beiträgen auf Videos
Lebenslaute 2014

Menschenkette in Büchel

Die Aktion „Büchel ist überall -Atomwaffenfrei jetzt“ hat für den 5. September 2021 zu einer Menschenkette in Büchel aufgerufen für die Forderung „Atombomben weg – Verbotsvertrag beitreten!“.
Genauere Infos auf der Webseite www.atomwaffenfrei.de.

Als Friedensbüro Hannover haben wir mit 19 Menschen an dieser Aktion teilgenommen, wie wir auch in früheren Jahren an Aktionen in Büchel beteiligt waren.

Antikriegstag – Afghanistan zeigt: Mit Krieg schafft man keinen Frieden

Mittwoch, 1. September 2021 ,16 Uhr am Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer
Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt
Programm:
Begrüßung:Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover
Grußwort:Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Musik
Gedenkbeitrag der IG Metall Jugend, Kranzzeremonie
Veranstalter: IG Metall Hannover • Landeshauptstadt Hannover ZeitZentrum Zivilcourage
Hier ist der Aufruf des DGB zu finden.

Anschließend lädt das Friedensbüro zu einer Kundgebung auf dem Platz der Weltausstellung ein (etwa 17.30)
Thema sind die Lehren aus dem Afghanistan-Krieg.

Wer war Carl Peters? Diskussion um ein Denkmal

Fr, 6.8., 18:00 Uhr im kargah-Haus
Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Referentin: Hanna Legatis

Wir haben nur begrenzte Plätze, deswegen würden wir uns über eine Anmeldung unter: julian.mirabadi@kargah.de

„Leider führt mein Weg über Leichen“ – Carl Peters

Die Nationalsozialisten feierten ein Fest, als im Oktober 1935 in Hannover ein Denkmal für Carl Peters (1856-1918) eingeweiht wurde. Die Erinnerung an ihn solle „die Grundlage sein, zu neuem kolonialem Wollen des deutschen Volkes.“ So einer der Festredner. Die Nazis applaudierten heftig.

Mittlerweile gibt an dem steinernen Monolithen zwar einen Zusatz, der Herrenmenschentum und Kolonialismus kritisiert. Aber eine solche „Mahntafel“ ist zu wenig. Sie sagt nichts über die Morde und die Vergewaltigungen, die Carl Peters beging, sie verschweigt die Ambitionen des damaligen Deutschen Reiches unter dem Kanzler Otto von Bismarck, der den Kolonialismus in seine Politik implantierte. Sie belässt es bei einem diskreten Hinweis auf die Nationalsozialisten, die systematischen Völkermord zur Heldentat erhoben. Nach wie vor ehrt der Stein mitten in der Südstadt einen blutigen Gewalttäter und negiert seine Opfer. Das schafft auch die schüchterne Tafel nicht aus der Welt.

Um sich eine Meinung über die Zukunft des Carl-Peters-Denkmals zu bilden, brauchen wir Informationen, über die Person des Kolonialisten und über postkoloniale Auswirkungen bis heute.

Deswegen laden wir zur Informationsveranstaltung und Diskussion ein.

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