Vortragsreihe zum Geschichtsrevisionismus

Anläßlich des Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion am 21.6. veranstalten das Projekt moderner Sozialismus Hannover, der Junge Welt-Lesekreis, der Arbeitskreis Regionalgeschichte und die VVN BdA Niedersachsen eine Veranstaltungsreihe zur Verfälschung der Geschichte:
Mittwoch, 10.6.2026 19 Uhr: Geschichtsrevisionismus in der BRD und EU nach 1990 –
Von der antifaschistischen Koalition zur Totalitarismus-theoretischen Umdeutung des 2. Weltkriegs
Donnerstag, 18.6.2026 19 Uhr
Geschichtsrevisionismus in der Ukraine
Mit: Susann Witt-Stahl
Donnerstag 25.6.2026 19 Uhr
Die Bundeswehr in Litauen und die Region Hannover – „Vergessene“ Militärgeschichte und der Dritte Weltkrieg.
Veranstaltungsort ist jeweils das Freizeitheim Linden, Windheimstr.1.

Friedenspol. AK zu Iran: ausnahmsweise 16.6.

Wegen anderer Veranstaltungen im Pavillon erst am Di 16.6. um 19 h zum Thema Iran. Außer den historischen Hintergründen soll es auch um die augenblickliche Lage, die Einordnung der Israelisch-US-Aggression und die Haltung verschiedener Gruppen dazu gehen.

Ächtung von Atomwaffen – 30 Jahre IGH-Gutachten

Am 20.+21. Juni veranstaltet IALANA (Juristen gegen Atomwaffen) gemeinsam mit IPPNW und IPB im Pavillon eine Tagung zum IGH-Gutachten, das 1996 feststellte, daß Atomwaffen nicht einsetzbar und deswegen geächtet sind.
Am Samstag 20.6. gibt es dazu um 18 h 2 Filme über die Spuren Atomarer Gewalt.
Am Sonntag 21.6. beschäftigt sich die Tagung von 12-17 h mit der Frage, ob die Ächtung von Atomwaffen wie im IGH-Gutachten heute noch aktuell ist. Um Anmeldung unter ialana.de/igh-30 wird gebeten.

23. Juni: Was hat die Militarisierung im Gesundheitswesen mit mir zu tun?

Am Dienstag, 23. Juni um 19.00 im Pavillon bietet die Regional-Gruppe der IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) einen Vortrag dazu an, wie schon heute die Einrichtungen des Gesundheitswesens in die „Verteidigungs“planungen einbezogen werden. Sie erinnern daran, daß ihr alter Satz: „Wir werden euch nicht helfen können!“ auch heute noch Gültigkeit hat: Im Kriegsfall hätten militärische Bedürfnisse Vorrang vor der Versorgung der Zivilbevölkerung. Diese Planungen sollen dazu dienen, uns das Gefühl geben: „Für alles ist vorgesorgt. Das Gegenteil ist richtig: sie müssen unseren Widerstand hervorrufen.

FriePol AK Di 7.7. „Ziviler Ungehorsam gegen Atomwaffen“

Susan Crane ist eine Aktivistin der US-Friedensbewegung, die in einer Catholic-Workers-Gemeinschaft lebt. Sie ist seit Jahren im gewaltlosem Widerstand gegen Atomwaffen aktiv – auch in Büchel. Deswegen mußte sie 2024/25 eine Ersatz-Freiheitsstrafe in deutschen Gefängnissen absitzen. Sie möchte mit uns über unsere moralische Verantwortung in Zeiten des Krieges und der Kriegsvorbereitungen nachdenken. Wieviel Gehorsam schulden wir den kriegführenden Imperien? Was stärkt uns und gibt uns Hoffnung im Widerstand gegen Ungerechtigkeit?

Erst nächstes Jahr: DSEI Rüstungsmesse in Hannover

Im März 2027 soll Hannover Schauplatz von Kriegsgeräten und Kriegsindustrie sein. Die DSEI-Rüstungsmesse (Defence & Security Equipment International) soll hier stattfinden. Das gilt es zu verhindern!
Hannover ist als Lead City prominenter Vertreter der weltweiten Organisation der ‚Mayors for Peace‘. Diese Organisation hat sich dazu verpflichtet, eine Kultur des Friedens zu fördern, insbesondere mit der Verpflichtung, Atomwaffen zu überwinden.

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