1. 10. Für Frieden – Soziales – Klimarettung

Die Bewegung für eine Zivile Zeitenwende (siehe 2.7.22) darf nicht nachlassen.
Wir fahren am 1.10. nach Hamburg. Gemeinsam mit dem Hamburger Forum und der Initiative Zivile Zeitenwende demonstrieren wir
Auftakt: 12.00 Altonaer Bahnhof (Ottenser Hauptstraße)
Abschluss: 14.30 Fischmarkt
Anfahrt ab Hannover: 8.40 Gl.8 über Uelzen – Altona 11.28 oder 8.51 Gl.2 über Soltau – Altona 11.41. Am besten trifft man sich unten am Fahrstuhl und reist gemeinsam mit Nds-Ticket.

Hier der gemeinsame Aufruf von Friedensratschlag und Friedenskooperative zu bundesweiten Aktivitäten am 1.10.:
Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!
Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Stoppt den Krieg!
Verhandeln statt Schießen!

Für das Erreichen dieser Ziele verlangen wir Abrüstung statt Aufrüstung und die Abkehr von jeglicher kriegerischer Eskalation!

Die zwei bundesweiten Netzwerke „Bundesausschuss Friedensratschlag“ und „Kooperation für den Frieden“ rufen gemeinsam die Bevölkerung auf, sich am bundesweiten dezentralen Aktionstag zu beteiligen und entschieden den Politikwechsel hin zu Frieden und Abrüstung zu fordern.

Wir fordern

  • Waffenstillstand und Verhandlungen – Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg – nur Diplomatie, Dialog und Kooperation können den Krieg in der Ukraine und die Kriege überall auf der Welt beenden und weitere verhindern
  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine
  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt sowie Umwidmung des 100 Milliarden Aufrüstungspakets in ein Investitionsprogramm für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung
  • Internationale Kooperation in Europa und weltweit als Grundlage für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit und zur notwendigen Bekämpfung der Klimakatastrophe und der Armut
  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden

Eine Initiative der „Kooperation für den Frieden“ und dem „Bundesausschuss Friedensratschlag“

Friedenspol. AK 4.10.: “Vom jahrtausendealten Mythos der erlösenden Gewalt zur aktiven Gewaltfreiheit“

Dienstag, 4. Oktober um 19 Uhr im Pavillon (Weiße-Kreuz-Platz)
Lieselotte vom Friedensbüro wird über das Buch von Walter Wink „Verwandlung der Mächte“ sprechen.
Was hat es mit der „erlösenden Gewalt“ auf sich? Ein Zitat aus einer Ausarbeitung des IPPMW: „Ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erleben wir zurzeit einen Bewaffnungsreflex aller direkt und indirekt beteiligten Staaten mit dem Schwerpunkt Europa. Es ist ein Denk- und Handlungsmuster der Kriegslogik mit dem
„Mythos der erlösenden Gewalt“ (IPPNW https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Waffenstillstand_und_Frieden_Ukrainekonflikt.pdf ) Es geht also sehr aktuell um die Möglichkeiten einer Beendigung des Ukrainekrieges durch Diplomatie statt durch Waffen.

23.9. Klimastreiktag

Am 23.09. ist wieder Klimastreik und damit wir – der Aufruf erreichte uns von den Students for Future – ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit setzen können braucht es jeden Einzelnen!
Hitzewellen auf der ganzen Welt. Ernteausfälle aufgrund der krassen Dürre. Waldbrände in halb Europa. Jetzt gilt es, konsequent aus fossilen Energien auszusteigen, eine grundlegende Verkehrswende einzuleiten, gezielt Menschen mit niedrigem Einkommen zu entlasten und den globalen Süden bei der Bewältigung der Folgen der Klimakrise zu unterstützen.
Als Friedensbüro möchten wir ergänzen: Krieg und Rüstung sind die größten Klimakiller!
Wir brauchen endlich eine sozial gerechte Transformation.

Kommt am 23.09. mit uns auf die Straße! Für eine Politik für Menschen statt Profite!
Startpunkt: Königswörther Platz
Uhrzeit: 14.00

UN-Tag der Vernichtung aller Atomwaffen

Montag, der 26.09. ist der Tag der Vernichtung aller Atomwaffen. Um 19.00 im Pavillon erläutert uns Heiemarie vom Hiroshima-Bündnis die leider zunehmende Aktualität dieser Forderung. Die Bundesregierung erlaubt den USA die Modernisierung der in Büchel stationierten Atombomben und ist dabei, dafür die F35 als neue Trägerwaffen anzuschaffen,

Seminar: Unsere Zukunft – atomwaffenfrei!

Das Hiroshima-Bündnis Hannover und das Friedensbüro laden ein zu einem Seminar vom 10. – 17. September 2022 in Salecina im Oberengadin in der Schweiz.

Der Krieg in der Ukraine, die Gefahr, dass aus der russischen Besetzung des größten europäischen Kernkraftwerks Saporischschja sich ein atomarer GAU entwickelt stellen eine enorme Bedrohung dar. Hinzu kommt die Drohung Russlands, auch Atomwaffen einzusetzen. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht.

Es geht uns darum, wie es trotz dieser scheinbar ausweglosen Perspektive gelingen kann, den Abzug der Atomwaffen aus den Stationierungsorten der nuklearen Teilhabestaaten – Deutschland, Italien, Belgien und den Niederlanden – zu bewirken. Und darüber hinaus sogar die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags zu erreichen. Die Bedingungen dafür sind zwar schwieriger geworden, dennoch sollten wir es versuchen.

Mit dem Seminar wird auf die Konferenz der Unterzeichnerstaaten des Atomwaffenverbotsvertrages in Wien Bezug genommen, die die Zielsetzung nach einer Welt ohne Atomwaffen verfolgt. Viele zivile Organisationen (IPPNW, WILPF, Mayors for Peace, Abolition 2000, u.a.m.) tragen dieses Vorhaben mit. Nur so kann verhindert werden, dass Nuklearwaffen nicht wieder das Leben von hunderttausenden Menschen auslöschen, wie es bei den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki der Fall war. Ein erneuter Angriff käme einer Auslöschung jeglicher Zivilisation gleich.

Anmeldung für alle erfolgt nur über Salecina direkt, als Mail oder über die Homepage www.salecina.ch .

Die Unterkunft mit Halbpension, Kaffee und Picknick bei Ausflügen, Fahrkarte im Oberengadin mit Bahn und Bus incl. Kosten (1€ = 0,96 CHF) betragen für die Woche
Normalpreis 600-700 CHF
Ermäßigter Preis 500 CHF
Junge Erwachsene bis 26 J. 450 CHF
Menschen mit wenig Geld können außerdem noch eine Ermäßigung direkt bei Salecina beantragen, bei der Anmeldung bitte angeben.

Alle die möchten, sollen mitkommen! Am Geld soll es nicht scheitern.

Dies ist möglich durch die finanzielle Unterstützung des Seminars durch den Salecina-Fonds für politische Bildung und das Friedensbüro Hannover e.V. .

Wir freuen uns über jede weitere Anmeldung.

Friedenspolitischer Arbeitskreis 6.9.22: Der Rußland-Ukraine-Krieg aus ungewohnter Sicht

Dienstag, 06.09.2022 um 19.00 im Pavillon (Weiße-Kreuz-Platz)
Wir haben den Rußland-Ukraine-Krieg aus ungewohnter Sicht betrachtet – Grundlage der Diskussion waren Videos der südafrikanischen Außenministerin Naledi Pandor, einer beeindruckenden Frau und offensichtlich sehr erfahrenen Politikerin, die Friedenslogik statt Kriegslogik sehr lebendig vertritt – zu finden unter: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal-update/g7-suedafrika-verlangt-diplomatische-loesung-100.html
und von Michael Lüders, lange Jahre NahostKorrespondent der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit, Nahost Experte und Bestseller Autor zum Thema „Ukraine über alles? Über Moral und wirtschaftlichen Niedergang“ – https://www.youtube.com/watch?v=xyQiw3f9zRQ

1. September Antikriegstag

Hannover:
15 Uhr Kundgebung des DGB in der Aegidienkirche
16 Uhr Kundgebung der IG Metall und der LHH am Maschsee-Mahnmal
Wir gehen anschließend zum Platz der Weltausstellung und nehmen etwa ab 17.30 an einer Kundgebung von Aufstehen für den Frieden teil.

Barsinghausen: 19.00 Kundgebung am Kriegerdenkmal Am Waldhof
Lehrte: 18.30 Friedenskundgebung und Singen für den Frieden auf dem Vorplatz der Matthäuskirche bzw. auf dem Marktplatz
Neustadt a. Rbge: 11.00 Gedenken am Holocaustmahnmal, Zwischen den Brücken

Bad Fallingbostel 31.8.2022

Am Vortag zum Antikriegstag laden die Friedensaktion Lüneburger Heide zusammen mit DGB, verdi und die Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark für 16.00 am Rathaus Fallingbostel zu einer Kundgebung ein gegen die Neustationierung von 2240 Panzersoldaten in Oerpke und insgesamt gegen den Ausbau der Bundeswehr – stattdessen mehr Geld für Gesundheit, Bildung, erneuerbare Energien und den Kampf gegen Armut.
Den Flyer findet ihr hier und hier.

9.8.22 FriePol AK: Lieferketten und mehr?

Wegen der Ferien noch einmal am 2. Dienstag: am 9.8. um 19.00 im Pavillon: der Friedenspolitische Arbeitskreis beschäftigt sich mit den Internationalen Verflechtungen der Wirtschaft, die sich unter Corona und angesichts des Krieges so deutlich gezeigt haben. Es geht um die Gründe und die Folgen dieser Entwicklung. Agnes Hasenjäger gibt eine Einführung.

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