Danke für Ostermarsch – offenes Treffen am 26.4. fällt aus.

Heute sind wir geschafft: der Ostermarsch hat gut geklappt, mit etwa 600 Teilnehmern größer als letztes Jahr.

Jetzt haben wir uns eine kleine Pause verdient. Auch wegen anderer Veranstaltungen am 26.4. – z.B. um 19.00 in den verdi-Höfen zum Russland(feind)bild der deutschen Leitmedien – lassen wir das Offene Treffen am Freitag ausfallen. Wir sehen uns ja schon am 1. Mai wieder – auf dem Maifest des DGB, diesmal in der Goseriede zwischen DGB- und verdi-Haus.

Kommunalwahlen in der Türkei

Freundeskreis Hannover – Diyarbakir
Mittwoch, 10. April 2019 um 18.00 Uhr im SPD-Büro Linden/Limmer, Fortunastraße/Ecke Limmerstraße

Leyla Imret, Vorsitzende der HDP Deutschland wird über den Ausgang der Kommunalwahlen am 31. März in der Türkei sprechen.

Erfreulicherweise sind die Ergebnisse nicht so, wie Erdogan sich das gewünscht hat. In fast allen Städten im kurdischen Teil der Türkei hat die HDP gewonnen, so in Diyarbakir, Van, Cisre, Mardin, Batman, erstmals in Kars. Trotz aller Behinderungen durch die AKP Regierung. Einige Tage vor den Wahlen wurden in den kurdischen Städten  noch die öffentlichen Liegenschaften an das Amt für Religionsangelegenheiten übertragen.

Friedenspolitischer AK: Kündigung des INF-Vertrages

Dienstag, 7. Mai 19.00 Pavillon
Zur Kündigung des INF-Vertrages referiert Regina Hagen von der Aktion Atomwaffen abschaffen.
Der INF-Vertrag legte die Vernichtung von Raketen mit einer Reichweite von 500 – 5000 km Reichweite durch USA und Russland fest und brachte deshalb gerade Europa mehr Sicherheit. Jetzt hat US-Präsident Trump diesen Vertrag aufgekündigt. Wir informieren uns, warum es dazu kam, was die Folgen sind und was wir noch dagegen tun können.

Rüstungskonversion – Erfahrungen aus den gewerkschaftlichen Debatten von den 1980er Jahren bis heute

Mittwoch, 27. März um19.30 Uhr im Raschplatz-Pavillon, Lister Meile 4, Raum 1.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Reinhard Schwitzer (ehem. 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Hannover)

Wir müssen uns als Friedensbewegung der Frage stellen: Was wird aus den Rüstungsbetrieben, wenn wir Rüstungsexportverbote und Abrüstung durchsetzen? Vor Jahren gab es dazu in den entsprechenden Betrieben wichtige Überlegungen. Was ist daraus geworden – wie beleben wir die Auseinandersetzung erneut?

Aufmerksamkeit für den Ostermarsch

Wir planen Flash-mobs mit einer Schlange (lasst euch überraschen) zum letzten Termin:
Sa 13.4. 11.00 Treffen am Kröpcke – dann geht es durch die Georgstraße

Die LINKE lädt ein
am Samstag, 13. April um 15.00 im Stadtteilzentrum Ricklingen (Ricklinger Stadtweg 1)
zu einer Veranstaltung zum Thema “IST DIE EU EINE FRIEDENSMACHT?” mit dem MdB Tobias Pflüger, der auch im EU-Parlament für Friedenspolitik verantwortlich war.

Friedenspolitischer AK 2. April: 70 Jahre NATO

Dienstag, 2. April 19.00 im Pavillon
1949 wurde am 4. April die NATO gegründet – angeblich als “Verteidigungsbündnis”. Was ist daraus geworden? Die NATO führte Kriege in Europa (am 24.3. jährte sich der Angriff auf Jugoslawien zum 20. Mal.) und in anderen Erdteilen. Wie stehen wir dazu? Wie ist das Verhältnis zwischen NATO und EU? Viele interessante und wichtige Fragen.

Friedenspolitischer AK 5. März: Kündigung des INF-Vertrags

Am Dienstag, 5. März um 19.00 im Pavillon ist die Kündigung des INF-Vertrags unser Thema.

Unter http://neue-entspannungspolitik.berlin/themen/ findet man auf der rechten Seite verschiedene Artikel zur Kündigung des INF-Vertrags. Zum Inhalt des Vertrags findet man INfos unter: https://de.wikipedia.org/wiki/INF-Vertrag und http://www.peterhall.de/treaties/inf/inf1.html . Wenn man bei letzterem auf Text klickt, hat man den offiziellen Wortlaut in deutscher Sprache.

20.4.2019 Ostermarsch Europa: Frieden wagen – für eine gerechte Welt

Ostersamstag 20. April 2019
10.30 Start am Kröpcke
11.00 Auftaktkundgebung im Mahnmal Aegidienkirche
anschließend Demonstration
12.00 Kundgebung und Infomarkt auf dem Steintor-Platz

Europa: Frieden wagen – für eine gerechte Welt!

Wir, die Menschen in Europa stehen vor wichtigen Entscheidungen:

Wollen wir den wachsenden Tendenzen hin zu Militarisierung in Deutschland, Europa und der Welt folgen oder wollen wir eine konsequente Politik des Friedens?

Wir fordern Friedenspolitik durch Abrüstung, zivile Konfliktbearbeitung und De-Eskalation

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben.

Die Regierungen müssen sich von dem NATO-Ziel distanzieren, bis 2024 die Militärausgaben auf 2% des BIP zu erhöhen.

Keine Aufstockung des deutschen Militäretats von 43,2 Milliarden (2019) auf fast das Doppelte! Diese Gelder müssen eingesetzt werden im zivilen Bereich, u.a. bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr und ziviler Konfliktbearbeitung.

Verträge zur Begrenzung des Wettrüstens wie der INF-Vertrag müssen beibehalten werden. Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland und Europa. Eine weltweite atomare Abrüstung muss begonnen werden. Die US-Atomwaffen sollen aus Büchel (Eifel) abgezogen werden!”

Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg und keine Großmanöver – wir fordern den Abzug von NATO und Bundeswehr aus Osteuropa! Wir wollen ein gemeinsames System der Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Dies schließt Russland ausdrücklich ein.

Stoppt die Rüstungsexporte, insbesondere in Krisengebiete und in kriegführende Staaten wie Saudi-Arabien und die Türkei.

Wir fordern die Beendigung der Rüstungsproduktion und streben die Umstellung der Waffenproduktion auf zivile Produktion, auch bei Rheinmetall in der Lüneburger Heide, an.

Wir lehnen die militärische Einmischung Deutschlands und Europas in aller Welt ab. Beendet Auslandseinsätze z.B. in Syrien, Afghanistan, Mali.

Grenzen schließen für Waffen – Grenzen öffnen für Menschen – Fluchtursachen bekämpfen!

Menschen fliehen vor Kriegen, vor Gewalt und vor Ausbeutung. Sie fliehen auch, weil die Klimaveränderungen ihnen zusätzlich die Existenzgrundlagen nehmen.

Die meisten Geflüchteten leben unter unmenschlichen Bedingungen in Flüchtlingslagern im eigenen Staat oder in Nachbarstaaten. Die Regierungen der EU versuchen, durch Maßnahmen auf der Fluchtroute die Flüchtenden aufzuhalten. Durch Abkommen mit afrikanischen Staaten sperren sie den Weg durch die Sahara und sorgen dadurch für mehr Tote.

Und wer Flüchtenden hilft, wird kriminalisiert – Hilfsschiffe werden stillgelegt. Aber die Rettung von Menschenleben aus Seenot ist eine menschliche Pflicht und keine Straftat und eine Verpflichtung für Staaten gemäß dem Internationalen Übereinkommen zur Seenotrettung von 1979.

Gegenwärtig verwehrt das Dublin Abkommen den Flüchtenden, in einem Staat ihrer Wahl Asyl zu beantragen. Das muss sich ändern!

Maßgeblich verantwortlich für die Fluchtursachen sind Konzerne aus dem globalen Norden. Und die EU unterstützt sie dabei durch ihre Politik der ungerechten Wirtschaftsverträge.

Die westlichen Staaten sind wesentliche Fluchtverursacher – Kriege, Besatzung und äußere Einmischung haben Millionen Menschen in die Flucht getrieben.

Und wir?

Demonstrieren wir am Ostersamstag, 20. April für eine Politik der Gerechtigkeit, des Friedens und für die Erhaltung der Lebensgrundlagen weltweit!

Das Boot ist voll

Theater in der List (Spichernstr. 13): 23. Februar 2019 – 20.00 Uhr —- Theatermonolog von Antonio Umberto Riccò
Nach der szenischen Lesung “Ein Morgen vor Lampedusa”.

Vor der italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa versinkt am 3. Oktober 2013 ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter. 366 Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien ertrinken. Sie flohen vor Krieg und Armut, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. — Die Rettung und der Tod der Flüchtlinge verändert das Leben und die Lebenseinstellung der auf Lampedusa anwesenden Menschen, die zwischen Mitleid und Empathie, Zorn und Ohnmacht – Hoffnung und Menschlichkeit hin und her gerissen sind.
Auch für uns als Zuschauer_innen geht es dabei um eine Auseinandersetzung zwischen sozialer Verantwortung und um ein Ringen mit menschlichen Werten und Widersprüchen.

Wir laden sehr herzlich ein! Friedensbüro Hannover e. V. DFG- VK Hannover
Der Eintritt ist frei – wir bitten aber um Spenden!

ALLES NUR ZUM FLÜCHTEN? Fluchtursachen und ihre globalen Zusammenhänge

Veranstaltung am 20. Februar 2019 um 19.00 in der Zukunftswerkstatt Ihmezentrum

IMPULSVORTRAG „Hilfe? Hilfe!: Wege aus der globalen Krise“
Thomas Gebauer, Geschäftsführer der Stiftung medico international
DISKUSSION MIT:
• Friederike Stahlmann, Forscherin an der Uni Halle mit Schwerpunkt Afghanistan
• Serge Palasie, Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung mit Schwerpunkt postkoloniale Bilder/Strukturen; Geflüchtete im Mittelmeer
• Sadia, Aktivistin im Netzwerk Afrique Europe-Interact (NINA) aus Somalia
Moderation: Lisa Palm

Mörderische Wege für Flüchtende über das Mittelmeer – Können wir das Sterben verhindern – auch, indem wir die von ‚uns‘ verursachten Fluchtgründe abbauen!?
Ankündigung einer Veranstaltung:
• Engagierte Menschen setzen sich mit für die Rettung von Geflüchteten auf dem Mittelmeer ein. Die Menschen auf den Rettungsschiffen schaffen es aber nicht Alle zu retten, zumal sie kriminalisiert werden und Schiffen die Landung vielfach verwehrt wird. Bereits in diesem Jahr, so schätzt das UNHCR gibt es 185 Tote und Vermisste (Stand 21. Jan 2019). Am Freitag, dem 18. Januar, starben vermutlich 117 Menschen vor der lybischen Küste im Mittelmeer. Die legalen Fluchtrouten z. B. über den Balkan, sind gesperrt – die Menschen haben keine Alternative.
Sie müssen gerettet werden!
• Aber unser Blick muss weiter gehen: In die Länder, aus denen die Geflüchteten kommen: Warum verlassen Menschen ihre Heimat, in der sie geboren wurden, in der schon ihre Eltern und Großeltern gelebt haben? Zu der sie in aller Regel eine tiefe emotionale Verbindung haben?
• Dazu müssen wir uns die konkreten Fluchtursachen anschauen – aber auch die den konkreten Fluchtursachen zugrunde liegenden systematischen Zusammenhänge.
• Gibt es einen Zusammenhang zwischen ‚uns‘, den im ‚globalen Norden‘ lebenden Menschen und denen im ‚globalen Süden‘? Was haben wir persönlich, aber auch die Wirtschafts- und Machtstrukturen im ‚Norden‘ und im ‚Süden‘ damit zu tun? Lebt der globale Norden auf Kosten des globalen Südens, wie es viele Organisationen und wissenschaftlichen Studien es sehen?
• Und – wenn das so ist: Was können wir tun?
Menschen weltweit überall – solidarisch!

1 2 3 27