Nobelpreis für ICAN – LH Hannover lädt ein

Sonntag, den 10. Dezember 2017 um 12 Uhr
im Hodlersaal im Neuen Rathaus

Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN (Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung) lädt Hannover als lead city der Mayors for Peace am zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.
Gastrednerin ist Dr. Carmen Wunderlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Peace Research Institute Frankfurt (PRIF), die über den von ICAN initiierten Atomwaffenverbotsvertrag vortragen wird.

Anschließend wird der Livestream der Nobelpreisverleihung aus Oslo, ab 13 Uhr, übertragen.

Aktionstag für eine atomwaffenfreie Welt

Samstag, 18.11.2017 – 11 – 14 Uhr wahrscheinlich Kröpcke oder Bahnhofsvorplatz
ICAN hat den Friedensnobelpreis bekommen für seinen Kampf für das Verbot der Atomwaffen weltweit. Das wollen wir feiern – und zugleich aufmerksam machen, dass Deutschland sich nicht an den Verhandlungen zu einem Atomwaffenverbotsvertrag beteiligt hat und sich jetzt auch weiterhin weigert, diesen zu unterschreiben. Deshalb muss es Druck auf die Parteien geben, die gerade an einer Regierungskoalition basteln: Der Atomwaffenverbotsvertrag, der von 122 Staaten angenommen wurde, muss auch von Deutschland unterschrieben werden. Dafür werben wir mit Informationen und einem Sketch, dafür sammeln wir Unterschriften.
Auch hier kann man unterschreiben!
Weitere Informationen unter www.atomwaffenfrei.de

Die koptischen Gemeinden in Ägypten in ihrem muslimischen Umfeld.

Fluchtursachen und Möglichkeiten ziviler Konfliktlösungen. Vorträge und Diskussion
Di, 21.11., 19:00 Uhr, Gemeindehaus der Apostelgemeinde (Gretchenstr. 55, 30161 Hannover) VeranstalterInnen: Friedensbüro Hannover, Deutsche Friedensgesellschaft – VK Nds.-Bremen und Apostelgemeinde
Aus aktuellem Anlass (Anschläge des IS auf Koptinnen und Kopten in Ägypten im Mai 2017) wollen wir uns mit dem Leben der christlichen Minderheit in Ägypten beschäftigen und nach Möglichkeiten ziviler Konfliktlösungen fragen. Dazu hält Benno Malte Fuchs, Bildungsreferent vom Bund für Soziale Verteidigung (Minden), ein Einführungsreferat. Durch sein Projekt “Think Peace” (www.think-peace.de) kennt er sich bestens damit aus, Grundkenntnisse über Konflikttransformation zu vermitteln.
Anschließend wird die Künstlerin und Ägyptologin Daniela Rutica M.A. über das Leben der Koptinnen und Kopten im überwiegend muslimisch geprägten Ägypten und über Fluchtursachen berichten. Frau Rutica kennt diese alte christliche Kirche von zahlreichen Besuchen in Ägypten und durch ihre Tätigkeit als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Koptischen Kloster Brenkhausen.

Waffenexport, Krisen, Fluchtursachen

Vortrag von Andreas Zumach (Journalist, taz)
Fr, 17.11., 19:00 Uhr, Gemeindehaus der Apostelgemeinde (Gretchenstr. 55, 30161 Hannover)
Veranstalter: Friedensbüro Hannover und Apostelgemeinde
„Umringt von einem Kranz der Krisen stellt sich unsere Allianz, unsere transnationale Gemeinschaft, als eine Insel der Sicherheit, der Stabilität und des Wohlstands dar.“ – so der ehemalige NATO-Generalsekretär Asmussen. Eine Festung, abgeschottet gegen Gewalt, Krisen und Flüchtlinge soll Europa bleiben, auch wenn dazu failed states wie Niger und Tschad aufgerüstet werden – beschlossen auf dem EU-Flüchtlingsgipfel in Paris. Die Waffenproduzenten in Frankreich und Deutschland, sie verdienen gut am Ausbau der Festung Europa, aber sichern sie wirklich unseren Wohlstand? Und zu welchem Preis? Oder werden im Gegenteil die Krisen und Flüchtlingsströme angetrieben, vor denen wir uns fürchten?
„Haltet Recht und Gerechtigkeit, und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand, und schindet nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen, und tut niemand Gewalt“ – so predigt Jeremia dem jüdischen Königshaus, sonst soll „spricht der HERR, dies Haus … zerstört werden.“
Recht und Gerechtigkeit im globalen Maßstab: das müsste die Leitidee sein für eine Politik, die Fluchtursachen bekämpft, eine Afrikapolitik, die diesen Namen auch verdient. Sonst könnte es geschehen, dass unser Haus zerstört wird.

1. Bündnistreffen zur Vorbereitung des Ostermarsches 2018

Datum: 29. Nov. 2017 um 19.00 Uhr
Ort: Raum 101 im Haus der Jugend – Maschstr.22-24

Liebe Leute! Liebe Freundinnen und Freunde!
Das Friedensbüro und die DFG-VK Hannover laden hiermit zum 1. Bündnistreffen zur Vorbereitung des Ostermarsches 2018 ein.

Wir haben uns im letzten Jahr sehr darüber gefreut, dass wir in einem funktionierenden Bündnis arbeiten konnten und denken, dass der Ostermarsch mit euch zusammen ein Erfolg war.
Aber sicher lässt sich noch Vieles verbessern und wir hoffen, dass wir noch weitere Bündnisprtner_innen dazu gewinnen können.
Wir versuchen in diesem Jahr auch sehr gezielt, junge Menschen mit ihren besonderen Ideen, ihrer besonderen Sichtweise und neuen und anderen Aktionsformen einzubeziehen. Wir hoffen sehr, dass uns das gelingt. Dabei kann es sich um einen Jugendblock handeln, neue alternative Aktionsformen und der Anlage des gesamten Ostermarsches )(Musik, Beiträge etc.)
Unsere bisherigen Überlegungen zu den Inhalten des kommenden Ostermarsches umfassen folgende Bereiche: Militarismus und Krieg; Rechtsentwicklung und Nationalismus (AfD etc.); Atomwaffen und deren Abschaffung; Globalisierung.
Das Alles ist aber noch nicht in Stein gemeißelt – wir werden beim 1. Treffen ein Diskussionskonzept dazu vorlegen.
Wir hoffen auf euer Interesse und freuen uns auf eure Teilnahme. Über eine Rückmeldung würden wir uns freuen.
Für das 2. Bündnistreffen haben wir bisher den 5. Dezember vorgesehen – Das würden wir aber gern mit euch direkt absprechen.

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen
Für das Friedensbüro Hannover
Agnes Hasenjäger
und die DFG-VK Hannover
Brunhild Müller-Reiß

Ostermarsch 2018 – Planung mit Jungen

Mittwoch, den 8.11. 19 h Café Bar Celona (gegenüber vom Pavillon)

Hallo, liebe Leute aus den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit – oder politisch aktiv als junge Erwachsene!

Für das Friedensbüro Hannover und die DFG-VK Hannover steht die Planung des Ostermarsches 2018 vor der Tür. Beim letzten Ostermarsch im März dieses Jahres waren deutlich mehr junge Menschen unter den Teilnehmenden – dennoch fremdeln Viele nach wie vor mit der Ostermarschidee. Wir können dies verstehen; für Viele kommt der ‚Ostermarsch‘ eher ‚altbacken‘ und auf Grund seines Namens vielleicht auch eher ‚militaristisch‘ daher. Es gab im Anschluss an den letzten Ostermarsch auch Kritik: das Konzept, die Musik etc. seien doch zu wenig auf junge Menschen abgestimmt gewesen.

Wir freuen uns über jede Kritik, halten den Ostermarsch – zumal in dieser weltweit unfriedlichen Zeit mit Bundeswehreinsätzen, dem Werben der Bundeswehr in Schulen und auf Messen und in der Öffentlichkeit und ungedrosselten Rüstungsexporten (etc. etc.) aber für sehr wichtig. Auch, wenn er in seinen Anfängen bereits aus den 1950er Jahren stammt: Wir glauben, dass die Tradition des Ostermarsches Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Milieus zusammenbringen kann.

Der nächste Ostermarsch wird am Samstag, dem 31.3.18 stattfinden. Wir haben letzte Woche mit den Vorbereitungen begonnen und wir würden gerne interessierte junge Menschen und Jugendgruppen einladen, das Motto mit festzulegen und am 31.3. dabei zu sein, sei es als Jugendblock oder mit einer eigenen Aktion oder vielen eigenen Aktivitäten vor Ort oder irgendwo im Stadtbereich. Für die, die wenig vom Ostermarsch und seiner Geschichte wissen, geben wir auch gern Informationen weiter.

Wir haben in den letzten Jahren versucht, das Thema ‚Krieg beginnt hier‘ (z. B. Truppenübunsplatz Lüneburger Heide; Fliegerhorst Wunstorf; Rüstungsstandort Rheinmetall in Unterlüss) ebenso mit aufzunehmen wie das Thema Globalisierung – verbunden mit der Flucht von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in ihrer Heimat keine Bleibe mehr haben. Im letzten Jahr hatten wir das Motto: “Kriege stoppen – Fluchtursachen beseitigen” und in diesem Jahr “Es-geht-auch-anders-investieren-in Frieden-und-Gerechtigkeit-nicht in Waffen-und-Kriege”.

Als erstes Treffen für “Junge Erwachsene” – über das allgemeine Bündnis hinaus – haben wir Mi, den 8.11. 19 h vorgesehen; Café Bar Celona, gegenüber vom Pavillon. Wir würden dann gern mit euch über eure Ideen und Vorstellungen sprechen – und vielleicht können wir einen autonom/gemeinsamen antimilitaristischen Ostermarsch planen.
Wenn Euch der Termin nicht passt, meldet Euch bitte trotzdem. Zu der Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN www.icanw.de, einer Organisation i. W. junger Menschen, die kontinuierlich und intensiv für ein Atomwaffenverbot arbeiten, wollen wir eine öffentliche Aktion am Sa, dem 18.11. machen (Thema vielleicht: ‚Auch du kannst Nobelpreisträger_in werden‘, zu der wir noch Informationen und Einladungen verschicken. Auch dort können wir am Rande über Alles reden.

Über eine Rückmeldung (auch einen Zwischenstand) würden wir uns sehr freuen.

Herzlich und solidarisch
Für das Friedensbüro Hannover und die DFG-VK Hannover
Brunhild Müller-Reiß
www.frieden-hannover.de
Tel.446482

Zivile Konfliktbearbeitung am Beispiel des “unbewaffneten Zivilen Schutzes” im Südsudan.

Dienstag, 7.11.17, 19 h Pavillon
DiIm Rahmen des Friedenspolitischen Arbeitskreises informieren wir über die Arbeit der “Nonviolent Peaceforce” und ihre Einflussmöglichkeiten.
Im Südsudan tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg, jetzt auch noch eine Hungersnot. In diesem krisengeplagten Land ist die internationale Friedensorganisation “Nonviolent Peaceforce” (NP) zum Schutz dr Zivilbevölkerung tätig.
Die NP-Teams helfen unbegleiteten Kindern, schützen Frauen vor sexueller Gewalt und trainieren lokale Partner, damit diese eigene Schutzkonzepte entwickeln können. Diese Art der Hilfe wird auch “Peacekeeping” oder “Unarmed Civilian Protection”- UCP genannt.
Outi Arajärvi, Vorsitzende des BSV (Bund für soziale Verteidigung) berichtet von ihrem Besuch im Februar 2017. Im Anschluss wollen wir die Chancen dieses Vorgehens im Vergleich zur Politik der bisherigen Bundesregierung diskutieren.
FlyerSüdsudan 7.11.17

Sa 30.9. Gedenken an Atom-Katastrophe

Das Friedensbüro Hannover und die DFG-VK Hannover nehmen am kommenden Samstag, dem 30. September ab 12 Uhr auf dem Opernplatz Hannover an einer Kundgebung zum Gedenken an den Unfall in der Atomanlage Majak teil:
Wir sind mit einer Infostand und einem Wortbeitrag dabei: ‚Die tödliche atomare Kette – der Anteil von Uranmunition am atomaren Sterben‘

Vor 60 Jahren ereignete sich in der Atomanlage Majak an der Südostseite des Urals ein furchtbarer Unfall: Ein riesiger Betontank mit hochradioaktiver Flüssigkeit explodierte – mit katastrophalen Folgen. Eine radioaktive Wolke zog über hunderte Kilometer in den Ural und hinterließ verseuchte Erde und verstrahlte Menschen. Es gab weder Katastrophenalarm noch Evakuierungen. Erst 1989 erfuhr die Weltöffentlichkeit von dem Atomunfall, der in seinen verheerenden Ausmaßen oft mit dem Super-GAU von Tschernobyl verglichen wird.
Um den unzähligen Strahlenopfern zu gedenken und an die allgegenwärtige, tödliche Gefahr von Atomkraft zu erinnern, organisiert der BUND Hannover eine Veranstaltung zu 60 Jahre Majak.
Neben Redner*innen aus der deutschen Anti-Atom-Bewegung reist Vladimir Slivyak von Ecodefence Russland für diesen Anlass aus Moskau an, um über die heutige Situation in den verstrahlten Zonen zu berichten.

Mi 4.10. Friedenspolitischer AK: “Neben uns die Sintflut”

Im Friedenspolitische Arbeitskreis des Friedensbüros am Mittwoch, den 4. Okt. 2017 (19.00 im Pavillon) wird das das Buch von Stephan Lessenich ‚Neben uns die Sintflut‘ referiert, in dem der Autor über ‚Externalisierung‘ spricht: Wir im Globalen Norden leben auf Kosten des Globalen Südens, indem ‚wir‘ unsere Macht, unsere Konzerne und unser Militär zur permanenten Umverteilung von Gewinnen und Verlusten nutzen.

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