Im Westen geht die Sonne unter

Der gegenwärtige Krieg in der Ukraine offenbart den Niedergang Russlands als politische und militärische Weltmacht. Doch er ist auch ein Rückzugsgefecht des über Jahrhunderte hegemonialen Westens, wo in der neoliberalen Epoche wesentliche soziale, politische und ökonomische Regulationsmechanismen außer Funktion gesetzt wurden. Im Kontext dieser sozialen und ökonomischen Situation markiert der Krieg tatsächlich eine Zeitenwende, mit der die betroffenen Länder wesentliche Paradigmen des Neoliberalismus über Bord werfen und zunehmend auf einen Krisenmodus mit nur noch vordergründiger demokratischer Beteiligung umstellen.
Aus dieser Perspektive hat eine Diskussionsgruppe den folgenden Text entwickelt. Er setzt sich weniger mit dem akuten Kriegsgeschehen und auch nicht mit der Eskalation im Nahen Osten auseinander, sondern thematisiert die fortschreitende Krise des globalen Westens.
Der Beitrag kann hier heruntergeladen werden. Wer Kontakt mit der Autorengruppe wünscht, wende sich an frank.mannheim@gmx.de.