Lebenslaute – klassische Musik und politische Aktion

Friedenspolitischer Arbeitskreis am Dienstag, d. 7. September um 19 Uhr im Pavillon
(Im Pavillon gilt 3G: getestet – geimpft – genesen)
mit Lieselotte Kirstein-Mätzold und weiteren Teilnehmenden von Lebenslaute

  • Was bedeuten basisdemokratische Abstimmungen bei Lebenslaute?-
  • Was bedeutet Ziviler Ungehorsam bei Lebenslaute, veranschaulicht an verschiedenen Beispielen, vor allem an der jüngsten Aktion im Kohleabbau im Garzweiler II vom 10. – 16. August 2021?
  • Verschiedene musikalische Beispiele mit politischen Beiträgen auf Videos
Lebenslaute 2014

Menschenkette in Büchel

Die Aktion „Büchel ist überall -Atomwaffenfrei jetzt“ hat für den 5. September 2021 zu einer Menschenkette in Büchel aufgerufen für die Forderung „Atombomben weg – Verbotsvertrag beitreten!“.
Genauere Infos auf der Webseite www.atomwaffenfrei.de.

Als Friedensbüro Hannover haben wir mit 19 Menschen an dieser Aktion teilgenommen, wie wir auch in früheren Jahren an Aktionen in Büchel beteiligt waren.

Antikriegstag – Afghanistan zeigt: Mit Krieg schafft man keinen Frieden

Mittwoch, 1. September 2021 ,16 Uhr am Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer
Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt
Programm:
Begrüßung:Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover
Grußwort:Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Musik
Gedenkbeitrag der IG Metall Jugend, Kranzzeremonie
Veranstalter: IG Metall Hannover • Landeshauptstadt Hannover ZeitZentrum Zivilcourage
Hier ist der Aufruf des DGB zu finden.

Anschließend lädt das Friedensbüro zu einer Kundgebung auf dem Platz der Weltausstellung ein (etwa 17.30)
Thema sind die Lehren aus dem Afghanistan-Krieg.

Wer war Carl Peters? Diskussion um ein Denkmal

Fr, 6.8., 18:00 Uhr im kargah-Haus
Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Referentin: Hanna Legatis

Wir haben nur begrenzte Plätze, deswegen würden wir uns über eine Anmeldung unter: julian.mirabadi@kargah.de

„Leider führt mein Weg über Leichen“ – Carl Peters

Die Nationalsozialisten feierten ein Fest, als im Oktober 1935 in Hannover ein Denkmal für Carl Peters (1856-1918) eingeweiht wurde. Die Erinnerung an ihn solle „die Grundlage sein, zu neuem kolonialem Wollen des deutschen Volkes.“ So einer der Festredner. Die Nazis applaudierten heftig.

Mittlerweile gibt an dem steinernen Monolithen zwar einen Zusatz, der Herrenmenschentum und Kolonialismus kritisiert. Aber eine solche „Mahntafel“ ist zu wenig. Sie sagt nichts über die Morde und die Vergewaltigungen, die Carl Peters beging, sie verschweigt die Ambitionen des damaligen Deutschen Reiches unter dem Kanzler Otto von Bismarck, der den Kolonialismus in seine Politik implantierte. Sie belässt es bei einem diskreten Hinweis auf die Nationalsozialisten, die systematischen Völkermord zur Heldentat erhoben. Nach wie vor ehrt der Stein mitten in der Südstadt einen blutigen Gewalttäter und negiert seine Opfer. Das schafft auch die schüchterne Tafel nicht aus der Welt.

Um sich eine Meinung über die Zukunft des Carl-Peters-Denkmals zu bilden, brauchen wir Informationen, über die Person des Kolonialisten und über postkoloniale Auswirkungen bis heute.

Deswegen laden wir zur Informationsveranstaltung und Diskussion ein.

Ihr könnte auch über Social Media oder über eure Verteile weitere einladen

Wann wird Deutschland atomwaffenfrei? Wird unser Mut langen?

Dienstag, 3. August 2021, um 19 Uhr in den ver.di-Höfen, Goseriede 12 EG

Vorführung des Films „Unser Mut wird langen – nicht nur in Mutlangen“ (30 Min.),
Filmvorführung bei offenen Türen, Information und Diskussion im Innenhof
Einführende Worte von Lieselotte Kirstein-Mätzold, im Anschluss Informationen von Heidemarie Dann und Diskussion

Lieselotte Kirstein-Mätzold ist Mitglied des Friedensbüros Hannover und des Internationalen Versöhnungsbundes

Heidemarie Dann ist Mitglied vom Hiroshima-Bündnis und seit einigen Jahren Mitglied im Trägerkreis „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. Sie meint: „Damals ist es der Friedensbewegung gelungen, den Abzug der Mittelstreckenraketen zu bewirken. Welche Möglichkeiten haben wir heute, den Abzug der Atomwaffen aus Büchel und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags zu erreichen?“

Veranstalter: Friedensbüro Hannover, ver.di-Ortsverein Hannover, Strahlendes Klima e.V., Pressehütte Mutlange

Konferenz: Spurensuche zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Anlässlich des 80. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion und damit dem
Beginn eines der größten Menschheitsverbrechen, führte die VVN-BdA Niedersachsen
am Sonnabend, 3. Juli 2021 von 11:00 – 16:00 Uhr im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4,
eine Konferenz „Aus dem Schatten der Erinnerung“ durch.
Als Referenten:innen, Moderatoren:innen und Diskussionsteilnehmer:innen sind dabei:
Hannes Heer, Publizist I Dr. Rolf Keller, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten I
Vera Hilbich, Autorin I Andreas Ehresmann, Leiter Gedenkstätte Lager Sandbostel I
Katja Seybold, Gedenkstätte Bergen-Belsen I Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der
FIR I Frank Heidenreich, IG Metall Bildungszentrum Berlin I Lühr Henken, Sprecher Bundesausschuss
Friedensratschlag I Andreas Nolte, Landesprecher der VVN-BdA I Mechtild
Hartung, Landessprecherin der VVN-BdA
S.E. Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation, ist eingeladen bzw.
angefragt.
Künstlerische und kulturelle Beiträge von Rolf Becker, Tobias Kunze, Chor Agitprop
Bei Facebook ist der Mitschnitt zu finden:

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Besonders interessant:
Hannes Heer zum Umgang mit der Wehrmachtsausstellung – ab  0:42:00
Rolf Becker – ab 4:20:00 – sehr aktuell
Lühr Henken – ab 4:57:00 zum augenblicklichen politischen Geschehen

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