31. Friedenspolitischer Ratschlag 2024 in Kassel
Am 30. November und 1. Dezember 2024 findet in Kassel im Philipp-Scheidemann-Haus der 31. Friedenspolitische Ratschlag statt – genaueres und das Programm findet man hier.
friedenspolitisches Portal für Hannover
Am 30. November und 1. Dezember 2024 findet in Kassel im Philipp-Scheidemann-Haus der 31. Friedenspolitische Ratschlag statt – genaueres und das Programm findet man hier.
Eine schöne Utopie. Dann wollen wir mal beginnen, uns zu verweigern ….
Unser Friedenspolitischer AK am 5. November um 19.00 im Pavillon ist den Veränderungen im Bereich Kriegsdienstverweigerung gewidmet. Unter dem Motto „Der nächste Krieg beginnt in 5 Jahren“ wirbt Pistorius für Re-Aktivierung der ausgesetzten Wehrpflicht – um so wichtiger, sich damit wieder zu beschäftigen und vielleicht etwas dagegen zu tun.
Jo Kuhlmann vom Landesverband der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) spricht über das Verfahren der Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 3.4 Grundgesetz, mehr Möglichkeiten der Verweigerung, das in vielen Ländern verwehrte Menschenrecht auf KDV und über die Not und Unterstützung von Verweigerern und Kriegsflüchtlingen aus /in kriegführenden Ländern .
Donnerstag 24.10. um 19 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald
Vortrag und Diskussion mit Dr. Qassem Massri, Oberarzt für Kinder- und Jugendmedizin
Kurzer Bericht über den Vortrag von Qassem Massri am 24.10.24
Den Aufruf zur bundesweiten Demo findet man unter https://nie-wieder-krieg.org/.
Das Friedensbüro fuhr gemeinsam mit dem Zug, außerdem gab es einen Bus von DIDF, sodass mindest 150 Hannoveraner dabei waren.

Und hier aus dem Rundbrief der Organisatoren:
Am 27. und 28. September feiert der Trägerkreis sein 30. Jubiläum mit einer Tagung,
am Freitag, 27.09. ab 16.00 im Stadtteilzentrum KroKuS (Linie 6, Hst. Kronsberg) und
am Samstag, 28.09. von 9.30-14.00 im CVJM-City-Hotel, Limburgstr. 3
Zur besseren Planung Anmeldung bei Roland Blach, 0177-2507286 oder koordination@atomwaffenfrei.jetzt. Weiteres unter www.atomwaffenfrei.de.
An diesem Abend wird deshalb das Offene Treffen im Cafe K ausfallen!
Ablauf der Tagung:
Am Dienstag, 1. Oktober findet unser Friedenspolitische AK wie immer um 19.00 im Pavillon statt zum Thema: „Verhängnisvolle Freundschaft? Wie die USA deutsche Politik bestimmen.“ Grundlage ist das Buch von Werner Rügemer „Verhängnisvolle Freundschaft – wie die USA Europa eroberten“, aber wir wollen auch über aktuelle Entwicklungen wie die geplante Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland und die Entwicklung zu einer „neuen Weltordnung“ diskutieren.
Im Gedenken an den Angriff Nazideutschlands wird der 1. September als Antikriegstag begangen. Diesmal am Montag, den 2. September: Um 16 h rufen Stadt und IGM zum Gedenken am Maschsee-Mahnmal auf, anschließend geht es mit einer Demo zur Aegidienkirche, dazu gibt es den Aufruf von IG Metall und DGB.
Schon am Samstag, 31.8.24 von 11-14 hat Aufstehen für den Frieden zu einem Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz eingeladen.
Der Friedenspolitische AK am Dienstag, 3. September um 19 h im Pavillon beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Wie sehen wir die augenblickliche Weltlage? Was folgt aus der Stationierung neuer Mittelstrecken-Raketen? Was ist die heutige Rolle der Friedensbewegung? In den 80ger Jahren hat eine starke Friedensbewegung diese gefährlichen Waffen schließlich aus Deutschland entfernt, Europa ist sicherer geworden. Wie sieht es heute aus? Wie kommen wir wieder zu einer starken Bewegung?
Zur Vorbereitung ist vielleicht ein Artikel von Wolfgang Richter (Oberst a. D., er war Leitender Militärberater in den deutschen UN- und OSZE-Vertretungen) hilfreich.
Gedenken an Hiroshima
Mo 5.8. 19 h Gedenken im Hiroshimahain (auf der Bult) mit jap. Journalisten
Di 6.8. 8 h Anschlagen der Hiroshima-Glocke in der Aegidienkirche
14 – 16 h Infostand deutsch-japanischer Freundschaftskreis Platz der Weltausstellung
17 – 18 h in der Aegidienkirche Friedensgebet
18.30 ZeitZentrumZivilcourage: Empfang mit Film Gebet einer Mutter
Das Friedensbüro beteiligt sich mit einer Kundgebung um 16 h am Kröpcke (angefragt) unter dem Titel: Hannover darf kein neues Hiroshima werden. – Nein zu neuen Mittelstreckenraketen in Deutschland.
Unser Aufruf:
Dienstag, 6. August 2024 — 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, Stadtbahnlinie 10, Referent: Daniel Marwecki
Wenn Deutsche über Israel reden, reden sie meist über sich selbst. Deswegen ist die eigentliche Beziehungsgeschichte zwischen Deutschland und Israel weitgehend unbekannt. Reden deutsche Politiker über diese Beziehungen, so fallen Wörter wie »Wunder« oder »Versöhnung«. Wörter, hinter denen eher Wunschdenken als Realität steckt. Nach der israelischen Staatsgründung von 1948 war es ausgerechnet die Bundesrepublik, die zur wichtigsten Unterstützerin des jüdischen Staates wurde. Reparationen, Waffenlieferungen und Finanzmittel halfen, aus dem existenziell bedrohten Land eine Regionalmacht zu formen. Kein Wunder, dass Israel die ausgestreckte deutsche Hand annahm: eine andere Wahl hatte es kaum. Von Versöhnung aber war keine Rede. Niemand machte sich darüber Illusionen, dass in Deutschland ehemalige Nationalsozialisten Karriere machten – und mit der Israelhilfe ihre blutigen Hände in Unschuld wuschen.
Daniel Marwecki lehrt Internationale Beziehungen an der University of Hong Kong. Er hat 2018 an der SOAS University of London promoviert. Buch „Absolution? Israel und die deutsche Staatsräson“ 2018 Göttingen.
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