BRICS und deren Verhältnis zur UN – Wie hat sich die Welt verändert?

Unser Friedenspol. AK wird am Dienstag, 7.10.25 um 19 h im Pavillon in Blick auf den 80. Jahrestag der UNO einen Vortrag von Stephan Ossenkopp, Autor des Buches „Die Multipolare Welt – mit oder gegen den Westen?“ anbieten.
Mit dem unaufhaltsamen Aufstieg der BRICS-Staaten ist eine neue multipolare Ordnung entstanden. Der Globale Süden will sämtliche Folgen von Kolonialismus und Unterentwicklung hinter sich lassen. Dabei spielen die UN-Charta und die für alle gültigen Grundrechte eine zentrale Rolle.
Diese Veränderungen scheinen den Hintergrund für Kriegsgefahr zu bilden. Deutschland und andere westliche Länder sollten dagegen dringend die Kooperation suchen, statt darin eine Gefahr zu sehen. Im Gegenteil, hierin liegt eine Chance für dauerhaften Frieden durch gemeinsame Entwicklung und Sicherheit.

3. Oktober bundesweite Demo in Berlin: ‚Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!‘

Für den 3. Oktober riefen die Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!‘ sowie weitere Gruppen aus der Friedensbewegung (darunter zum Beispiel Pax Christi, IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und noch einige weitere Zusammenhänge) zu einer bundesweiten Großdemonstration auf, die parallel in Berlin und in Stuttgart stattgefunden hat, mit 20.000 Teilnehmern in Berlin und 15.000 in Stuttgart. Den gemeinsamen Aufruf findet ihr hier.
Wir waren mehr als 140 aus Hannover, in zwei Bussen und noch viele privat. Und es waren sehr viele junge Menschen dabei,das gbit Hoffnung.

1. September: Anti-Kriegstag

Der 1.September wird in Gedenken an den Angriff Deutschlands auf Polen als Anti-Kriegstag begangen.
Die IG Metall gestaltet ab 16 h das Gedenken am Maschsee-Mahnmal.
Um 17:00h findet in der Aegikirche die Veranstaltung des DGB statt. Begrüßung: Stefan Drechsler, Redebeitrag: Helga Schwitzer. Musikalisch wird diese Veranstaltung vom DGB-Chor begleitet.
Hier der Aufruf des DGB zum Anti-Kriegstag.

Di 2.9.25: Zivil-militärische Zusammenarbeit – was kommt da auf uns zu?

Der Friedenspolitische AK des Friedensbüros beschäftigt sich
am Dienstag 02.09.2025 um 19.00 Uhr im Pavillon, Raschplatz, mit dem Thema:
Zivil-militärische Zusammenarbeit – was kommt da auf uns zu?
Dazu hatte der vorige Bundestag ein „Grünbuch“ ausgearbietet. Unser Referent, der Journalist Daniel Lücking war als Mitarbeiter der Linke-Bundestagsfraktion daran beteiligt und kann uns über Inhalt und Hintergründe informieren. Wer sich vorbereiten möchte, dem steht hier das Grünbuch zur Verfügung.

Geht von Deutschland und Europa eine Kriegsgefahr aus?

Am Samstag, 16.08.2025 um 12:00 spricht Reiner Braun im Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestraße 100 zu diesem Thema (Eine Veranstaltung der Initiative Was tun).
Zur Diskussion steht, wie wir die Friedensbewegung gegen die Kriegsgefahr und die Militarisierung in Niedersachsen in die notwendige Breite entwickeln, um von hier aus die Demo am 3.10. in Berlin (und Stuttgart) vorzubereiten, damit diese zur dringend notwendigen Größe anwächst.
Eine politische Einordnung zu finden ist notwendig, inwieweit die neue Doktrin der reinen Abschreckung durch Stärke – ohne den komplementären Teil der Diplomatie wie im Harmel-Bericht festgelegt – aus dem Ruder laufen könnte. Oder aber, ob es sogar von Seiten der Regierungen Europas in der NATO sogar ein Interesse gibt,  aus dem andauernden Stellvertreter-Ukrainekrieg einen direkten Krieg gegen Russland zu starten. Eine militärische Übermacht dafür gäbe es ja bereits ohne das US-Militär.
Aktuelle Entwicklungen der Kriege in Gaza/Westasien und in der Ukraine/Russland werden in der Veranstaltung sicher eine wichtige Rolle spielen.

Di 10.6. Rüstungskontrolle und politische Entspannung?

Diesem Thema widmet sich der Friedenspolitische AK
am Dienstag, 10. Juni 2025 um 19 h
im Raschplatz-Pavillon, Lister Meile 4

Sind Entspannungspolitik, Rüstungskontrolle und Abrüstung „Märchen aus uralten Zeiten“ – ohne Relevanz für heute – oder können daraus Anregungen für eine friedenstüchtige Zeitenwende gewonnen werden?
Diesen Fragen wird Bernhard Pfitzner in einem Referat anhand einiger Beispiele nachgehen.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Niedersachsen – Zentrum der Militarisierung

Das Friedensbüro Hannover lädt – gemeinsam mit “Was tun?!”-Niedersachsen und dem Projekt Moderner Sozialismus e.V. – ein zur Vortragsveranstaltung mit Diskussion mit Lühr Henken:
am Samstag, 31.Mai, 12:00 – 15:00 Uhr im Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101. Wer die Veranstaltung nicht besuchen konnte, kann hier den Vortrag noch auf Youtube nachschauen und -hören oder ihn bei uns als Text anfordern.
Noch mit dem alten Bundestag wurde der Freibrief zur unbegrenzten Schuldenaufnahme für Rüstungsausgaben ausgestellt – eine systematisch geschürte Kriegshysterie „Der Russe steht 2026 vor der Tür“ hielt die Bevölkerung ruhig.
Deutschland ist zentrales NATO-Aufmarschgebiet, insbesondere Niedersachsen ist Logistik-Drehscheibe gen Osten. Wir wären damit im Kriegsfall massiv gefährdet.
Lühr Henken aus dem Beirat der Informationsstelle Militarisierung zeigt, daß es bei uns außer Rheinmetall und den Truppenübungsplätzen noch viele weitere Schaltstellen in Sachen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung gibt.

Ostermarsch Hannover am 19. April

Der Ostermarsch startet am Ostersamstag 19.4. um 11 h in der Aegidienkirche mit der Begrüßung durch Pastor i.R. Paul Oppenheim von der Ev-Reform. Gemeinde.
Die Demo geht durch die Innenstadt zum Bahnhofsvorplatz, wo uns wieder die Peace Development Crew begrüßt. Dort gibt es ab 13 h Redebeiträge zu Palästina, zu Krieg und Klima, zu den Folgen der Rüstungspolitik für unsere Soziale Lage und zum Verhältnis Ukraine, USA und Europa.

Wer das verpaßt hat, findet hier die Dokumentation:
https://radioflora.de/ostermarsch-hannover-2025-mit-frieden-gewinnen/

Hier findet ihr den Flyer.

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