8. Juli Flaggentag der Mayors for Peace

Der Flaggentag erinnert daran, dass am 8.Juli 1996 der Internationale Gerichtshof festgestellt hat, dass der Einsatz von Atomwaffen „generell“ völkerrechtswidrig ist: Atomwaffen können nicht zwischen Kriegsbeteiligten und Zivilisten unterscheiden, sie verursachen extreme Qualen und zerstören durch die Strahlung die Umwelt dauerhaft, damit wird der gesamte Planet bedroht.
Wir erinnern daran mit einem Infostand von 16-18 in der Lister Meile – Ecke Körtingstrasse (am Pferdebrunnen) und fordern die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags der UNO durch Deutschland (wie auch der Rat der Stadt Hannover).
Hier findet ihr die Grußbotschaft des Bürgermeisters von Hiroshima:
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Politische-Gremien/Mayors-for-Peace/Aktivit%C3%A4ten/Flagge-zeigen-f%C3%BCr-Frieden-und-eine-atomwaffenfreie-Welt

Gefahr für die Demokratie? 2. Juli 19 h Pavillon

Unser Friedenspolitische AK am Dienstag, den 2.Juli um 19.00 im Pavillon beschäftigt sich mit den Gefahren für die Demokratie – und zwar auch die Gefahren aus der Mitte der Gesellschaft.

Die Wahlergebnisse für die AfD und rechte Parteien in anderen EU-Ländern zeigen, wie dringend das Anliegen vieler Hannoveraner war, die im Januar und bis kurz vor der EU-Wahl für den Schutz für die Demokratie demonstrierten.
Aber ist das die einzige Gefahr für die Demokratie? Die Proteste im Januar wurden ausgelöst durch die Konferenz in Potsdam, in der es um „Remigration“ ging, ein Wort, das die AfD schon seit Jahren in ihren Programmen hat. Wie antwortete die offizielle Politik darauf? Der Bundestag (und das EU-Parlament) beschloß die Verlagerung des Asylprozesses hinter die Außengrenzen, weitere Länder wurden als „sichere Herkunftsländer“ anerkannt – also eigentlich das bekannte AfD-Programm. Insofern sagten einige: „Zu diesen Demos gehe ich nicht, da sprechen ja gerade diejenigen, die das Anwachsen der Rechten verursacht haben.“

Als Friedensbüro wollen wir uns damit beschäftigen, wo ein Rechtsruck aus der Mitte der Gesellschaft unterstützt oder sogar verursacht wird. Gerade in Kriegszeiten erleben wir eine Veränderung unserer Gesellschaft. Wer auf Hintergründe für Kriege hinweist, wird als Putinversteher oder Antisemit ausgegrenzt. Medien informieren nur sehr eingeschränkt und oft kritiklos.
Aber schon wird auch die Staatsmacht aktiv: Demonstrationen werden willkürlich verboten, der Palästinakongress wurde abgebrochen, ausländischen Teilnehmern wie Varufakis wurde die Einreise ohne Begründung verboten, Solidaritäts-Zeltlager wurden gewaltsam geräumt. Gegen Personen, die dagegen protestierten, wurden berufliche Sanktionen ausgesprochen. Wo leben wir denn? Ist das noch unser Land?

Wir sind besorgt über diese Einschränkung der Demokratie und wollen über diese Vorgänge, aber auch die Gründe und Hintergründe informieren und uns austauschen
(Unser Friedenspolitischer Arbeitskreis ist kein interner Kreis, sondern selbstverständlich öffentlich für Interessierte.).

4.6.24 Friedenspol. AK: Die EU – Militarisiert oder Teil einer Atomwaffenfreien Welt?

Bei unserem Friedenspolitischen AK am Dienstag, 4.Juni um 19.00 im Pavillon geht es darum, wie es um das Atomwaffenverbot auf europäischer Ebene steht – und wie sich die EU-Politik in Bezug auf Krieg und Militär vor der Wahl darstellt.

1.  Wohin steuert Europa – eigene Atombomben oder Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag?
2.  Welche Vorstellung hat das Friedensbüro für die Weiterarbeit im Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen“?

Den Frieden voran bringen – das Töten beenden!Ostermarsch Hannover am 30. März 24

Ostermarsch am Ostersamstag, 30.3. 2024
Wer nicht dabei sein konnte oder einzelne Beiträge wegen großen Abstands nicht verstehen konnte findet unter https://radioflora.de/den-frieden-voran-bringen-das-toeten-beenden-ostermarsch-2024-hannover/ die Dokumentation – jeden Beitrag einzeln als Tondokument oder einen Film über die gesamte Aktion.

Den Flyer für den Ostermarsch mit unserem Aufruf findet ihr hier:
Den Frieden voran bringen – das Töten beenden!

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„Combatants for Peace“ Wege zum Frieden für Israel und Palästina

Das Video der Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 13. Februar 2024 ist zu finden unter https://globalpartnership.de/compatans-for-peace .
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 beschäftigt der Nahostkonflikt
die Weltgemeinschaft mehr denn je. Zwei hörenswerte Stimmen dazu sind die von Osama
Elewat,und Rotem Levin. Der ehemalige palästinensische Intifada-Kämpfer und der einstige
israelische IDF-Soldat stellen derzeit in Deutschland ihre Vision eines gewaltfreien Endes
der Besatzung und einer friedlichen Ko-Existenz von Israel und Palästina vor.

7.2.24 Forum der Palästina-Initiative

Am Mittwoch, 7. Februar 2024 — 19.00 Uhr spricht Shir Hever (Heidelberg) zum Thema:
Spyware und andere Techniken der Unterdrückung
Ort: Stadtteilzentrum Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, Stadtbahn Dragonerstraße, Kleiner Saal
Technologie kann für produktive und nützliche Zwecke eingesetzt werden oder Schmerzen und Tod verursachen. Im Juli 2021 deckten Amnesty International, Forbidden Stories und Citizen Lab auf, wie israelische Unternehmen weltweit führend im Einsatz von Spyware sind, um Menschenrechte zu verletzen und in die Privatsphäre von Menschenrechtsaktivist:innen, Anwält:innen, Politiker:innen und Journalist:innen einzudringen. Die Spyware hat sich in der ganzen Welt verbreitet, auch in der Europäischen Union und in Deutschland.
Wir hoffen, dass Shir Hever auch für andere aktuelle Fragen zur Verfügung steht.
Dr. Shir Hever – in Israel geboren und aufgewachsen –  ist Aktivist und Forscher und lebt in Heidelberg. Er ist Geschäftsführer des Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern (BIP e.V.).

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