Wann wird Deutschland atomwaffenfrei? Wird unser Mut langen?

Dienstag, 3. August 2021, um 19 Uhr in den ver.di-Höfen, Goseriede 12 EG

Vorführung des Films „Unser Mut wird langen – nicht nur in Mutlangen“ (30 Min.),
Filmvorführung bei offenen Türen, Information und Diskussion im Innenhof
Einführende Worte von Lieselotte Kirstein-Mätzold, im Anschluss Informationen von Heidemarie Dann und Diskussion

Lieselotte Kirstein-Mätzold ist Mitglied des Friedensbüros Hannover und des Internationalen Versöhnungsbundes

Heidemarie Dann ist Mitglied vom Hiroshima-Bündnis und seit einigen Jahren Mitglied im Trägerkreis „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. Sie meint: „Damals ist es der Friedensbewegung gelungen, den Abzug der Mittelstreckenraketen zu bewirken. Welche Möglichkeiten haben wir heute, den Abzug der Atomwaffen aus Büchel und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags zu erreichen?“

Veranstalter: Friedensbüro Hannover, ver.di-Ortsverein Hannover, Strahlendes Klima e.V., Pressehütte Mutlange

Konferenz: Spurensuche zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Anlässlich des 80. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion und damit dem
Beginn eines der größten Menschheitsverbrechen, führte die VVN-BdA Niedersachsen
am Sonnabend, 3. Juli 2021 von 11:00 – 16:00 Uhr im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4,
eine Konferenz „Aus dem Schatten der Erinnerung“ durch.
Als Referenten:innen, Moderatoren:innen und Diskussionsteilnehmer:innen sind dabei:
Hannes Heer, Publizist I Dr. Rolf Keller, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten I
Vera Hilbich, Autorin I Andreas Ehresmann, Leiter Gedenkstätte Lager Sandbostel I
Katja Seybold, Gedenkstätte Bergen-Belsen I Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der
FIR I Frank Heidenreich, IG Metall Bildungszentrum Berlin I Lühr Henken, Sprecher Bundesausschuss
Friedensratschlag I Andreas Nolte, Landesprecher der VVN-BdA I Mechtild
Hartung, Landessprecherin der VVN-BdA
S.E. Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation, ist eingeladen bzw.
angefragt.
Künstlerische und kulturelle Beiträge von Rolf Becker, Tobias Kunze, Chor Agitprop
Bei Facebook ist der Mitschnitt zu finden:

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Besonders interessant:
Hannes Heer zum Umgang mit der Wehrmachtsausstellung – ab  0:42:00
Rolf Becker – ab 4:20:00 – sehr aktuell
Lühr Henken – ab 4:57:00 zum augenblicklichen politischen Geschehen

Friedhofsbegehung: Militaristen und Kolonialisten

Helga Schatz bietet an, sich mit interessierten Besucher*innen auf dem Engesohder Friedhof beispielhaft zwei Grabstätten anzuschauen:  Emmich, (Militär-Verbrecher – 1. WK) und Carl Peters (Kolonialverbrecher), dem nicht nur das Denkmal auf dem Berta-von-Suttner-Platz gewidmet ist.
Datum:  26. 6. 2021 – 11.00 – Treffen am Friedhofseingang
(Orly-Wald-Straße, Hst Döhrener Turm)

Auf dem Engesohder Friedhof sind viele Persönlichkeiten Hannovers bestattet. Z. T. schmücken die Grabstätten eindrucksvolle Grabmäler. Auch viele Persönlichkeiten mit ‚zweifelhaftem Ruhm‘ haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Wir wollen zwei dieser Persönlichkeiten, ihrer Rolle in der deutschen/hannoverschen Geschichte nachgehen und uns fragen, wie wir uns heute mit ihnen auseiander setzen wollen und was wir aus der Beschäftigung mit ihnen, ihrem Leben und ihrem ‚Nachruhm‘ für eine humanistische Gesellschaft lernen können.

Zum Abschluss, wenn noch genügend Energie vorhanden ist, einige Informationen am Grab von Orli Wald – die als ‚Heldin von Auschwitz‘ in die Widerstandsgeschichte eingegangen ist.

Wir wollen damit zeigen, dass es immer dort, wo Verbrechen begangen werden, auch Menschen gibt, die sich mit den Verbrechen nicht abfinden und mit viel Mut und hohem Einsatz sich für Humanität und Menschenwürde einsetzen.

„Die Beziehung Deutschland – Russland in der jüngeren Geschichte und die Konsequenzen für die aktuelle Politik“

Donnerstag, 15. Juli 2021 um 19.00 im Freizeitheim Linden (Windheimstr. 4, Linie 10, Hst. Ungerstraße)
Vortrag von Prof. Hans-Heinrich Nolte (Historiker, Osteuropa-Experte)
(Wir bitten um Anmeldung unter friedensbuero@frieden-hannover.de)

Vor 80 Jahren griff Deutschland die Sowjetunion an – ein Eroberungs- und Vernichtungskrieg mit 27 Mio. Toten auf dem Gebiet der SU. Nach 1990 gab es die Hoffnung auf ein friedliches gemeinsames Haus Europa. Diese Zeit ist vorbei. Wieder wird Russland als Bedrohung für uns dargestellt. Und nicht nur das: Politiker wie Heiko Maas und Annegret Kramp-Karrenbauer reden von „schlagkräftigem Handeln“ und „Anwendung militärischer Gewalt – kämpfen“. Und die Bundeswehr beteiligt sich an gefährlichen Manövern, das Aufrüsten geht weiter,

Aber sollten wir nicht die Lehren aus der Geschichte beherzigen? Wie stellte sich das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland in der Geschichte dar? Prof. Nolte wird uns dafür umfassende Informationen liefern als Grundlage für eine spannende Diskussion.

Hier die Ankündigung von Prof. Nolte:

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80 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion: Wie ist eine Deeskalation mit Russland denkbar?

Donnerstag, 17. Juni 21 ab 19.00 Veranstaltung mit Andreas Zumach
im Freizeitheim Döhren (An der Wollebahn 1)
Das Fzh Döhren hat mitgeteilt, dass die Testpflicht aufgehoben ist.

Am 22. Juni – 80 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands 1941 auf die Sowjetunion und über drei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Krieges und den damit verbundenen Hoffnungen auf ein „Gemeinsames Haus Europa“- ist das Verhältnis zwischen den (in NATO und EU verbündeten) Staaten des Westens und Russland so schlecht lange nicht mehr. Selbst die damals noch vielfältigen Beziehungen zwischen westlicher und russischer Zivilgesellschaft – KünstlerInnen, LiteratInnen, WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, TouristInnen u.a.- existieren heute kaum noch.
Ob NATO-Osterweiterung, Krim-Annexion und Bürgerkrieg im Donbas, militärische Aufrüstung, hybride Kriegsführung, Internetpropaganda, Gas-Pipelines, die Sanktionen des Westens gegen Russland oder der Umgang der Regierung Putin mit der innenpolitischen Opposition sowie ihre Kontakte zur AfD und anderen rechtsextremen Parteien im Westen – derzeit gibt es scheinbar nur Konflikte und keine Gemeinsamkeiten. Verschärfend hinzu kommen die konträren Interessen Russlands und zumindest einiger westlicher Staaten in Syrien, Libyen und anderen außereuropäischen Konfliktregionen. Selbst der russische Impfstoff „Sputnik V“ wird meistens nur negativ als Instrument Russlands zur „geopolitischen Einflussnahme und Propaganda“ wahrgenommen.
Wir Deutsche haben aus aktuellen wie historischen Gründen eine besondere Verantwortung, die Dynamik im Verhältnis zu Russland wieder umzukehren hin zu einem gutnachbarschaftlichen Verhältnis auf unserem gemeinsamen euroasiatischen Kontinent.
Welche Schritte in diese Richtung könnten und sollten Politik und Zivilgesellschaft unternehmen?

Der Vortrag von Andreas Zumach (Experte für internationale Beziehungen und Konflikte. Von 1988-2020 UNO- und Schweizkorrespondent der taz mit Sitz in Genf, jetzt aktiv bei „Sicherheit neu denken“) gibt Gelegenheit zum Nachdenken und zur Diskussion.

Zoom-Reihe mit Infos zu Friedensthemen

Das Friedensbüro bietet zur Einstimmung auf den Ostermarsch per Zoom eine Inforeihe zu Friedensthemen an – jeweils donnerstags ab 19.00: jeweils kurze einführende Beiträge, dann Gespräch mit den Teilnehmenden. Wir würden uns freuen, wenn aus den unterstützenden Organisationen weitere Gedanken eingebracht werden. Die Zugangsdaten erhält man über friedensbuero@frieden-hannover.de. Hier können sich auch diejenigen melden, die an der Vorbereitung mitarbeiten wollen oder wer weitere Themen vorschlagen möchte.

25.02.21 Wer braucht schon Atomwaffen?
Welche Abkommen gegen Atombewaffnung gibt und gab es?
Wie wirken sie?
Nukleare Teilhabe. Was ist mit Büchel?

04.03.21 Geld für unsere Sicherheit?
Welche Rüstungspläne gibt es?
Was kostet uns die Rüstung?
Wer bedroht uns?
Was brauchen wir zum sicheren Leben?

11.03.21 Krieg gegen den Hunger oder Krieg gegen die Hungernden?
Weltweite Situation
Vorschläge zur Hungerbekämpfung
Die Pferdefüsse

18.03.21 Welt-un-ordnung und Flucht
Unsere Wirtschaftsweise: Was bedeutet Externalisierung?
Welche Probleme gibt es dadurch?
Wie ist der Zusammenhang zu Krieg und Flucht?
EU-Politik: Abschottung statt Hilfe

25.03.21 Umwelt und Krieg
Umweltfolgen von Kriegen – direkt und indirekt:
Zerstörungen, getötete Menschen
Atomare und andere Verseuchung von Böden und Luft
Umweltfolgen der Rüstung: Ressourcenverschwendung

Abrüsten statt Aufrüsten – bundesweiter Aktionstag

Samstag, 5.12.2020 11 – 13 Uhr Lister Meile am Pferdebrunnen (Ecke Körtingstrasse)

5.12.2020 Abrüsten

Unserer Aktion hatte das Thema:
Wohin sollen unsere Steuern fließen? Wir sagen: Nicht in eine Steigerung des Rüstungsetats!

Am Montag, den 7.12. beriet der Bundestag zum „Verteidigungs“etat. Trotz der immensen Ausgaben, die Corona notwendig macht, soll wieder mehr Geld für Rüstung ausgegeben werden. Dagegen wenden sich Aktive quer durchs Land: Gewerkschafter*innen, Aktive von Fridays for Future und anderer Umweltorganisationen, Sozialverbände. Uns sind viele Bereiche eingefallen, wo wir dringend mehr Geld „für unsere Sicherheit“ brauchen, ob Schulen, Renten, Pflege, Umbau der Wirtschaft für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Hier unsere Texte, die unsere Interessen verdeutlichen sollten.

Den gemeinsamen Aufruf finden sie hier

Sicherheit neu Denken

von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik – ein Szenario bis zum Jahr 2040

Dienstag, 17.11., 19 h
Die Veranstaltung wird zur Sicherheit als zoom-Konferenz im Internet durchgeführt.
Bitte anmelden unter friedensbuero@frieden-hannover.de oder 0511-541 64 36. Der link mit Zoom-Zugang und weitere Infos werden Ihnen dann ab Montag, den 16.11. per Email zugeschickt.

AK Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der ev. Kirchen in Nds., Friedensbüro Hannover e.V., DFG-VK Hannover, Antikriegshaus Sievershausen und Pax Christi Hildesheim laden ein zu einem:

Vortrag von
Ralf Becker,
Koordinator der Initiative im Auftrag der ev. Landeskirche in Baden und Mitautor des Szenario

Nach einem einstündigen Vortrag mit Flüsterpausen gibt es Gelegenheit, im Chat Fragen an den Referenten zu stellenoder selbst zum Thema beizutragen. Hier der Flyer zum Weitergeben

„Sicherheit neu denken“ beruht auf fünf Säulen:
I Gerechte Außenbeziehungen
II Nachhaltige Entwicklung der EU-Anrainerstaaten
III Teilhabe an der internationalen Sicherheitsarchitektur
IV Resiliente Demokratie
V Konversion der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie

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Mit Präsident Biden – alles gut?

Die meisten Menschen sind erleichtert, dass der gemäßigtere Kandidat Biden die US-Präsidentenwahl gewonnen hat. Aber ist damit jetzt alles wieder in Ordnung vor allem für eine friedliche Welt?
Zwei TV-Sendungen lassen da Zweifel aufkommen:
Panorama vom 5.11. https://www.ardmediathek.de/ard/video/panorama/wuerde-biden-gewinnen-alles-gut-fuer-deutschland/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS8yOTEzNGYwMC05ZWFmLTRiYTUtYmM0Yi0zMjljZWJkOTEyNTQ/
und Monitor vom 12.11.
https://www.ardmediathek.de/ard/video/monitor/rueckkehr-der-us-falken-das-netzwerk-von-joe-biden/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWEzNDc4ZmQzLTkyMzAtNDVmYi1hNDc4LTYzYTczOGVlZDU0Nw/
beschäftigen sich mit dem bisherigen Handeln Bidens. Es zeigt sich: Wir werden immer noch viel zu tun haben!

Auch Mitglieder des Friedensbüros machen sich ihre Gedanken:

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Klimawandel – Handelskonflikte – Kriegsgefahr

Was tun gegen globale Krisen und für den Weltfrieden?
Rosa-Luxemburg-Stiftung, verdi-Bildungswerk und das Friedensbüro bieten dazu vom 1. – 7. November Online-Vorträge und Online-Diskussionen an.

Die Zugangsdaten zu den Veranstaltungen finden sich auf der Homepage der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen unter www.nds.rosalux.de
Themen im flyer oder weiter unten:

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