Ostermarsch 2012 – ein kurzer Bericht

Wir setzen uns ein für eine bessere Welt! Frieden schaffen ohne Waffen!

Das ‚Ostermarsch‘-Anliegen des Friedensbüro Hannover e. V. in diesem Jahr war, Krieg, Frieden und Antimilitarismus in einen größeren Zusammenhang zu stellen, weil wir meinen, dass die vielfältigen Probleme dieser Welt vernetzt sind und dass deshalb der Widerstand dagegen auch von vielen Menschen, Gruppen und Initiativen in intensiver Zusammenarbeit angegangen werden muss.
Wenn z. B. unsere Steuern statt in Kindergärten und Schulen zu fließen, für Kriegswaffen und Kriegseinsätze verwendet werden und die Waffenkonzerne sich goldene Nasen verdienen und sich Griechenland zwar im sozialen Bereich kaputt sparen soll, aber an deutsche und andere Konzerne noch für die Lieferung von Kriegsgerät bezahlen muss, dann hängt z. B. gewerkschaftliche, finanzkritische und Friedensarbeit auf das Engste zusammen. » Weiterlesen

Ostermarsch Hannover – 7. April – ‚fünf vor zwölf‘ zwischen Kröpcke und Schillerdenkmal

Am Samstag vor Ostern (7. April) veranstaltet das Friedensbüro Hannover e. V. mit vielen anderen Organisationen eine Ostermarschveranstaltung, um deutlich zu machen, dass Krieg, Krise, Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen aufs Engste miteinander verwoben sind.

„Gier – Macht – Krieg !

Dazu bereiten die verschiedenen Gruppen Beiträge vor, die jeweils den eigenen Arbeitsschwerpunkt darstellen: von Hungerproblemen über Umweltzerstörung und Atomkraft, von Kleinwaffen über Uranmunition bis zu  deutschen Kriegseinsätzen.

Bitte beteiligt Euch an unserer Aktion!

Viele Mitmachaktionen sind geplant !

Brunhild Müller-Reiß

 

 

 

Friedensaktivist_innen demonstrieren gegen Bundeswehrpräsenz auf Bildungsmesse „didacta“ in Hannover

Die Bundeswehr ist derzeit wie fast selbstverständlich auf der Bildungsmesse didacta in Hannover mit zwei großen Ständen vertreten. Am heutigen Donnerstag demonstrierten zahlreiche Friedensaktivist_innen mit Beteiligung des Friedensbüros Hannover, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Organisation unique-planet gegen die Präsenz der Bundeswehr auf der Bildungsmesse. Sie diskutierten mit Passant_innen, Jugendoffizieren und den Teilnehmer_innen des Planspiels, das die Bundeswehr zu Anwerbezwecken mit Schüler_innen veranstaltete. Sie entrollten Transparente und verteilten Flugblätter.flyerenddidacta

Die Bundeswehrangehörigen reagierten irritiert und riefen die Messeleitung, welche die Aktivist_innen aufforderte, die Transparente einzurollen und nur noch individuell zu diskutieren, andernfalls würde die Polizei gerufen. Brunhild Müller-Reiß vom Friedensbüro Hannover sagt dazu: „Ich finde es ungeheuerlich, dass die Bundeswehr auf Bildungsmessen, Spielzeugmessen, in der Ausbildung der Lehrkräfte und in den Schulen präsent ist, um junge Menschen für den Kriegsdienst zu werben.“ Die Organisationen kündigten weiteren Widerstand gegen Militarisierung an.

 

Die Eroberung der Schulen: Wie die Bundeswehr in Schulen wirbt

Mittwoch, 8. Februar, 19.00 Uhr, im Pavillon (Hannover, Lister Meile 4)

Nie zuvor war die Bundeswehr mit einer solchen Intensität in der Öffentlichkeit präsent, um für sich und ihre Militäreinsätze zu werben. Außer z. B. auf Messen und Berufsinformationstagen betreibt die Bundeswehr dabei selbst an Schulen aggressive Werbung. Dazu kommen Jugendoffiziere und Wehrdienstberater an die Schulen oder werden bereits Vierzehnjährige klassenweise in Kasernen geholt. Die Bundeswehr erstellt für LehrerInnen eigens Unterrichtsmaterialien und schaltet in SchülerInnen-Zeitschriften Anzeigen. Schulen haben aber den Auftrag demokratischer Erziehung und dürfen nicht dem –,Werben fürs Sterben‘ dienen.

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/Michael Schulze von Glaßer, Autor des Buches „An der Heimatfront — Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr“, informiert über die aktuellen Werbestrategien der Bundeswehr und problematisiert, wie durch die Bundeswehr die demokratische freie Willensbildung an Schulen nach und nach ausgehöhlt wird. Neben der Information wird reichlich Zeit zum Gedankenaustausch bleiben.//Veranstaltet vom Bündnis Schule ohne Militär Hannover (www.schule-ohne-militaer-hannover.de). /

Bericht von den Protesten gegen das Militärkonzert der BW

Mit drei mittäglichen Mahnwachen, – am ersten Tag mit einem netten kleinen Konzert herab von einem Container – auf dem Platz vor der Neustädter Kirche, fingen unsere Proteste gegen das Militärkonzert in diesem Jahr an. Nach einer Unterbrechung im letzten Jahr fand dies nun zum wiederholten Male in der Neustädter Kirche statt. Auch, wenn viele Menschen in der Mittagspause, höflich aber desinteressiert an uns vorbeigingen und sich unseren Informationen verweigerten – wir waren anwesend und unsere Plakate und Spruchbänder waren im Stadtteil sichtbar und mit einer ganzen Anzahl von Menschen kamen wir ins Gespräch. » Weiterlesen

Demonstration 3.12. – Fahrt ab Hannover möglich

Demonstration am 3. Dezember in Bonn für den Abzug aller Truppen aus Afghanistan: www.afghanistanprotest.de
Bus aus Hannover: um 7.00 vom ZOB (etwa um 20.00 zurück in Hannover)

Fahrkarten gibt es im Annabee-Buchladen und in den Büros der LINKEN Goseriede 8 (Tel. 444019) und Kötnerholzweg 47 (Tel. 44981865) und bei Aktiven der Friedensbewegung. Durch Spenden von LINKEN-Bundestagsabgeordneten ist es möglich, dass niemand aus finanziellen Gründen nicht mitkann – den Preis kann jeder zwischen 5 – 25 € selbst festlegen.

Pädagogen in die Schulen, nicht Werber der Bundeswehr

Radiobeitrag auf Radio Flora zur Veranstaltung
– Bericht zur Veranstaltung „Bundeswehr an Schulen: Rekrutierung im Klassenzimmer und der antidemokratische Hintergrund dieser Rekrutierungsstrategie“ (Mittwoch, 6. Juli 2011, ab 19 Uhr, im Pavillon, Hannover). Der Bericht wurde verfasst von und verantwortlich ist: Heinz-Jürgen Voß.

Hannover, 7.7.2011

Während es Lehrkräften sogar verboten ist, kleine Buttons mit der Aufschrift „Atomkraft? Nein Danke“ an der Kleidung zu tragen, weil die Schüler beeinflusst werden könnten, finden Werbeveranstaltungen der Bundeswehr unhinterfragt statt. Dabei zielen sie nun tatsächlich auf Beeinflussung ab: Die Bundeswehr soll als „normaler Arbeitgeber“ dargestellt, junge Leute, die bislang nur spärlich allein zur Bundeswehr finden, für eine Dienstverpflichtung gewonnen werden. » Weiterlesen

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