Demonstration „Zusammen wachsen – zusammenwachsen“ Für die Solidarität von Frauen* in Hannover und überall!

Fr., 04.03.2016, 17:00 Uhr

Treffpunkt: Weiße-Kreuz-Platz, Gorlebenstein

„Zusammen wachsen – zusammenwachsen“

Für die Solidarität von Frauen* in Hannover und überall!

Auftaktveranstaltung Frauenbündnis 2016 Hannover

Demonstrationszug mit unseren ‚Starken Frauen‘ und Trommelbegleitung vom Weiße-Kreuz-Platz zum Lister Platz. Die Demonstration schließt mit einer Kundgebung und einer Aktion mit unserem ‚Zusammenwachs-Baum auf dem Lister Platz. Der Baum wird von uns symbolisch mit ‚Blüten‘ und ‚Blättern‘, Erfahrungen und Wünschen der verschiedenen Frauen beklebt. Das Zusammenwachsen bedarf der Zuwendung und Pflege, dafür steht der Baum. Wir Frauen – neue und alte, hier bereits verwurzelte und neu hinzukommende geflüchtete Frauen oder solche mit Migrationshintergrund, wollen zeigen, wie wir uns Integration vorstellen: Kennenlernen, austauschen, gemeinsam wachsen, zusammenwachsen! Mit Musik, Gedichten und Gedanken zur Frauensolidarität rund um den ‚Internationalen Frauentag‘ werden wir unsere Demonstration beenden. Fühlt Euch alle eingeladen, mit uns zu gehen, mit uns zu lachen, mit uns zu feiern und mit uns für ein gemeinsames und vielfältiges Leben einzustehen. Ende der Aktion gegen 18:30 Uhr. Veranstalterinnen: Hannoversches Frauenbündnis zum Internationalen Frauentag

Friedensnewsletter Hannover März 2015

Frei werden wir erst, wenn wir uns mit dem Leben verbünden gegen die Todesproduktion und die permanente Tötungsvorbereitung. Frei werden wir weder durch Rückzug ins Private, ins <Ohne mich>, noch durch Anpassung an die Gesellschaft, in der Generale und Millionäre besonders hochgeachtet werden. Frei werden wir, wenn wir aktiv, bewußt und militant für den Frieden arbeiten lernen. Dorothee Sölle (1929-2003), Im Hause des Menschenfressers

Liebe Friedensfreundinnen und –freunde

Amnesty International spricht von der größten Flüchtlingskatastrophe als Folge der Kriege im Nahen und Mittleren Osten. Die Antworten des Westens darauf sind mehr Abschottung, mehr Geld für Grenzsicherung, Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und zur lokalen Untermalung und als Reaktion auf diese Politik rassistische Demonstrationen wie Pegida und ihre Ableger. Auch wenn sich Hagida in Hannover nicht durchsetzen konnte, planen neue Gruppierungen auf diesen Zug aufzuspringen. Mit Pegada und EnDgAmE („Europäer gegen die Amerikanisierung des Abendlandes“) wird versucht friedenspolitische und rassistische Themen zusammenzuführen. Gerade als Friedensbewegung müssen wir hier wachsam sein. Am 14.3. wollen die Rechtsradikalen auf dem Ernst-August-Platz in Hannover demonstrieren. Eine klare Antwort der Friedensbewegung ist nötiger denn je.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Die Firma SIG Sauer – Kleinwaffenhersteller – hat nach Anzeigen wegen des illegalen Verkaufs von Kleinwaffen und beginnender staatlicher Ermittlungen ihr Kleinwaffengeschäft komplett aufgegeben und will sich nur noch mit Sportwaffen beschäftigen. Ein guter Anfang, wie auch die Waffenrückrufkampagne der DFG-VK zeigt, die als Anzeige in der TAZ fiktiv die Waffenhersteller_innen zur Rücknahme ihrer Waffen wegen gefährlicher Nebenwirkungen auffordert.

Zur aktiven Teilnahme laden die diesjährigen Aktionen rings um den Internationalen Frauentag ein. Unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal – Solidarität mit geflüchteten und in ihrer Existenz bedrohten Frauen weltweit“ wird zu Diskussion und Aktion eingeladen. Im April ist dann wieder Zeit für den traditionellen Ostermarsch. Unter dem Schwerpunkt „Krieg beginnt hier“ wollen wir auf die Orte in unserer näheren Umgebung hinweisen, die für Militarisierung und Vorbereitung von Kriegen stehen. In diesem Sinne wünschen wir eine anregende Lektüre des Newsletters und sehen uns hoffentlich bei dieser oder jener Veranstaltung.

Die Themen im Einzelnen

  • Termine
  • Erklärung der DFG-VK zu „EnDgAmE“ in Hannover
  • Aktionen und Demonstrationen zum Internationalen Frauentag
  • Waffenrückruf für Kleinwaffenhersteller
  • Ostermarsch 2015 in Hannover
  • Entscheidung des EuGH gegen den Deserteur André Shepherd

(Newsletter als layoutete Version)

Termine

02.03., 18.00 Pavillon, Diskussionsveranstaltung „Von Sengal bis Kobane“ Die Selbstbestimmung und der Freiheitskampf der kurdischen Frauen

03.03., 19.00 Pavillon, Friedenspolitischer Arbeitskreis – Thema Vorbereitung Ostermarsch

07.03. 10.30 Königsworther Platz, Kundgebung des Frauenbündnisses Kein mensch ist illegal

08.03. diverse Aktionen zum Internationalen Frauentag

10.3., 19.30, Pavillon, AMAK-Bündnistreffen

17.3. 19.00 Kargah, Treffen der DFG-VK Hannover

18.03., 19.00, Haus der Jugend, Maschstr., Aktiventreffen

27.03., 19.00, Café K, Pariser Platz, Friedenspolitischer Stammtisch

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Internationaler Frauentag 2014 Frauen sind stark

frauentag2014Am 8. März ab 14.00 Uhr vor dem Hauptbahnhof/Kaufhof : Kundgebung mit offenem Mikrophon, Demonstration durch die Innenstadt, Aktionstände, Tanz – break the chains – und von 16.00 bis 16.10 Uhr Pflegeflashmob.

Kommt und macht mit. Bringt eure Plakate, Ideen und Visionen mit!

Wir wollen uns nicht abspeisen lassen mit leeren Versprechungen, mit Miniverbesserungen bei der Rente, mit Mindest- und Minilöhnen, Minijobs- und Teilzeit, Armutsrenten, minimalen sozialen Leistungen und Standards bei Kinderbetreuung, Pflege und Bildung!

Krieg und Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – der Widerstand auch! Wir erleben die Solidarität und den wachsenden Mut der Frauen auf der ganzen Welt.

Am 8. März gehören die vielfältigen Anliegen und Forderungen von Frauen und Mädchen auf die Straße:

  • Arbeitsplätze und Renten, von denen wir leben können – eine geschlechtergerechte Berufswelt
  • kostenlose Bildung von der Kita bis zum Studium und keine Kinderarmut
  • demokratische Rechte für alle
  • keine Ausbeutung  und Unterdrückung von Frauen  irgendwo auf der Welt
  • keinen Sexismus – wo und in welcher Form auch immer
  • gerechten Frieden  in  Ländern mit kriegerischen Auseinandersetzungen – Keine Waffenlieferungen und Bundeswehreinsätze
  • gemeinsam weltweit gegen Gewalt an Mädchen und Frauen
  • gleiche Chancen für alle Frauen – egal aus welchem Land
  • Kleidung ohne Gift und Schutz der Umwelt überall auf der Welt
  • Wir solidarisieren uns mit allen unterdrückten, ausgebeuteten und bedrohten Frauen weltweit – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen!

Bündnispartnerinnen: FV Courage, Friedensbüro Hannover e. V., Kurdistan Volkshaus, Atif – Freie Frauen,   Die Linke, Frauen der Aktion Pflege in Not, MLPD, Streikende Frauen vom KSC,

Internationaler Frauentag 2014 – gemeinsam gegen Krieg

In diesem Jahr 2014 hat sich das Frauenbündnis zum 8. März, dem ‚Internationalen Frauentag‘ das Motto ‚ Frauen gegen Krieg‘ gegeben.
Damit wird zum einen darauf hingewiesen, dass gegenwärtig an verschiedenen Schauplätzen der Welt Kriege stattfinden, z. T. mit direkter Beteiligung Deutschlands. Zum anderen begann vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg, ein furchtbarer Krieg, in den viele junge Männer vor allem auch in Deutschland mit Begeisterung zogen, der aber sehr schnell zu Kämpfen führten, in denen sich die Kriegsbeteiligten aller Staaten in Massen gegenseitig abmetzelten und auch die Menschen in der Heimat verstört, hungernd, trauernd und schließlich ernüchtert zurückblieben.

Frauen waren beteiligt, als Jubelnde, Unterstützende, bald aber auch als Opfer und trauernde Hinterbliebene – aber eben auch als Kriegsgegnerinnen, die auch noch im ersten Kriegsjahr versuchten, auf internationalen Konferenzen den Krieg zu beenden – was leider nicht gelang.

An diese Tradition knüpfen wir an. Auch wenn heute Europa als ‚Friedenskontinent‘ erscheint: von Europa geht Krieg aus – dem stellen wir uns entgegen!
Die gilt gleich für Samstag, den 8. März ab 17.00 Uhr mit der Auftaktveranstaltung im La Rosa/kargah (
Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover-Linden)
Exclusiv für Frauen: Internationales Frauenfest –
– »Internationale Künstlerinnen gegen Krieg«: Eröffnung der Bilderausstellung

-18.00 Uhr Kargah Haus »Womit wir begannen, war ein Tropfen, nun sind wir ein Ozean« – Frauenbewegung im Osten der Türkei Nebahat Akkoç, Bürgerrechtlerin und Gründerin von mittlerweile 23 Frauenzentren namens Kamer im Osten der Türkei, wird über ihre feministische und emanzipatorische Arbeit gegen traditionelle Geschlechter-, Gewalt-und Hierarchierollen berichten und zudem Stellung zu den aktuellen politischen Ereignissen in der Türkei beziehen.

Ab 20.00 geht es dann in der Warenannahme mit Tanz und Frauenfest weiter.